News: Korruption bei Kernkraft-Endlager, Wachstum bei Windkraft

News: Korruption bei Kernkraft-Endlager, Wachstum bei Windkraft

Bei dem Kernkraftwerk Konrad wurde geschmiert, Biomilch wird knapp und weitere Schlagzeilen.

Korruption: Mit Atomkraft muss man verantwortungsvoll umgehen, da sind sich Kritiker wie Befürworter einig. Ein Berater der DBE, der für Ausschreibungen und Auftragsvergaben zuständig war, nahm diesen Grundsatz offenbar nicht so ernst und wurde nun wegen Bestechlichkeit zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Die DBE baut im Auftrag des Bundes das frühere Eisenerzbergwerk Konrad zum Endlager aus. Preisabsprachen, zugeschusterte Aufträge und Bestechungszahlungen brachten dem Bergbauexperten mehr als 600.000 Euro ein, es ging um Aufträge in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro. Weiterlesen bei der taz ...

Windkraft: Immer mehr Energie kommt in Deutschland aus der Luft: Im ersten Halbjahr standen Windräder mit einer Leistung von mehr als 39.000 Megawatt zur Verfügung, das bedeutet einen Zuwachs von 1100 Megawatt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband Windenergie am Freitag bekannt gab. Die Menge entspricht einer Leistung von 50 Großkraftwerken. Trotzdem verlangsamte sich der Netto-Zubau deutlich. Weiterlesen bei der Welt...

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PNE Wind: Der Streit beim Projektentwickler PNE Wind findet kein Ende. Auch eine Aufsichtsratssitzung in Hamburg kam zu keiner Lösung. „Es wurden keine Beschlüsse gefasst, die Sitzung wurde vertagt“, sagte ein Unternehmenssprecher dem Handelsblatt. Der Aufsichtsrat des Cuxhavener Unternehmens ist seit Monaten zerstritten. Branchenexperten fordern nun eine Kompromisslösung – etwa durch eine Neubesetzung des Kontrollgremiums.

Biomilch: Das gute Produkt vom lokalen Bauern – bei der Biomilch ist diese Idylle in Berlin und Brandenburg gar nicht so weit weg von der Realität. Doch die Verbraucher kaufen mehr Biomilch, als die Landwirte herstellen können. Für normale Bauern wäre der neue Lebenswandel eigentlich ein guter Absatzmarkt, zumal sie mit einem Biozertifikat 17 Cent mehr verdienen würden als jetzt. Aber bis ein Bauernhof auf Bio umgestellt hat, dauert es locker zwei Jahre. Weiterlesen beim Tagesspiegel...

Prokon: Gute Nachrichten gibt es für den Windkraftbetreiber Prokon. Das Insolvenzverfahren – eines der bislang größten in der Bundesrepublik – wird zum Ende des Monats aufgehoben. Das Unternehmen wird nun als Genossenschaft weitergeführt. Ganz ohne Überwachung kommt der Neustart aber nicht aus: Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin wird ein Auge auf die Umsetzung des Insolvenzplans haben. Weiterlesen bei Wiwo Online...

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