News: Öllecks in Amazonas-Pipeline

News: Öllecks in Amazonas-Pipeline

Drei Öllecks sorgen für ein Umweltdesaster im Amazonasbecken - und unter den Reinigungsarbeitern sind auch Kinder.

Drei Pipeline-Lecks im peruanischen Amazonasgebiet sorgen für eine regelrechte Ölpest - das berichtet das Portal klimaretter.info. Etwa 8000 indigene Einwohner seien betroffen, etwa durch verseuchte Flüsse und zerstörte Felder. Die Regierung hat für sechs Distrikte den Notstand ausgerufen, nachdem auch das Trinkwasser ungenießbar geworden ist.

Der peruanische Umweltminister Manuel Pulgar-Vidal bezweifle, dass es sich bei den drei Öllecks um "unglückliche Zufälle" handelt und bemängelt die veraltete Infrastruktur des (staatlichen) Ölkonzerns Petro-Perú. "Fische sind gestorben, Krokodile sind gestorben, Pflanzen sind eingegangen", sagte eine Anwohnerin einem lokalen TV-Sender.

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Mittlerweile arbeiten rund 300 Mitarbeiter des Unternehmens daran, die Lecks zu schließen und das Öl wieder einzusammeln. Darunter auch Kinder, wie das Portal "Think Progress" berichtet. Aber nicht schnell genug: Mittlerweile habe das Öl den Marañon River erreicht, einen der wichtigsten Amazonas-Zuflüsse.

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