News: Regierung will Elektroautos nicht mehr fördern

News: Regierung will Elektroautos nicht mehr fördern

von Benjamin Reuter

Umweltministerin will eigenes Atommüllkonzept vorlegen, mehr als eine Million nutzen Carsharing und weitere Meldungen.

Mobilität: Der Haushaltsplan der Bundesregierung lässt die Träume der Autobranche wie Blasen zerplatzen: Berlin hat im Bundeshaushalt keine Begünstigungen für Firmenwagen mit Elektroantrieb vorgesehen. Genau die verlangt aber die Autoindustrie seit Jahren, um die Stromer attraktiver für die Fuhrparks von Unternehmen zu machen. (Stuttgarter Zeitung)

Umwelt: Es ist ein trauriger Rekord: An den Stränden Kaliforniens sind in diesem Jahr bereits Hunderte abgemagerte Seelöwenjunge angespült worden. Die Auffangstationen sind überfüllt, Forscher stellt das Phänomen vor Rätsel. (Spiegel)

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Energiewende: In Bayern steht die beste, größte, effizienteste Gasturbine der Welt. Dass sie nicht läuft, ist ein Jammer. Und verrät einiges über den Wahnsinn der Energiepolitik. (FAZ)

Atomenergie: Die Umweltministerin hält die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern über die Verteilung von radioaktivem Abfall für gescheitert. Sie will ein eigenes Konzept vorlegen. (Die Zeit)

Unternehmen: Der Energieversorger EnBW meldet für 2014 einen hohen Fehlbetrag. In den nächsten Jahren will Konzernchef Mastiaux noch mehr sparen, auch Stellen sollen dabei gestrichen werden. (Handelsblatt)

Carsharing: Im Durchschnitt nutzen Autofahrer ihren Wagen eine Stunde pro Tag - 23 Stunden lang könnten andere damit fahren. Und das tun die Deutschen. Mehr als eine Million Bürger nutzen Carsharing. Doch der Zuwachs sinkt. (WirtschaftsWoche)

Politik: US-Präsident Obama zeigt sich besorgt, dass ein Leugner des menschengemachten Klimawandels in den USA im Senat für die Umweltpolitik zuständig sei. Der angesprochene Senator Jim Inhofe hatte kürzlich einen Schneeball mit in den Senat gebracht, um zu beweisen, dass die Erderwärmung nicht existiert. (Grist)

Technik: Das Unternehmen Mainova produziert künftig im Heizkraftwerk Niederrad in Frankfurt mit überschüssigem Ökostrom Fernwärme. Dabei wird Wasser in einem überdimensionalen Durchlauferhitzer auf bis zu 130 °C erhitzt und ins Frankfurter Fernwärmenetz eingespeist. (Energiespektrum)

 

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