News: Rohstoffabbau bedroht eine der letzten Wildnisse Europas

News: Rohstoffabbau bedroht eine der letzten Wildnisse Europas

von Benjamin Reuter

... Indien erlebt Kohlekrise, Tesla will seine Gigafactory in Nevada bauen und weitere Meldungen.

Skandinavien: Im nördlichen Teil von Finnland, Norwegen und Schweden wollen internationale Rohstoffunternehmen einen neuen Goldrausch anzetteln – und kostbare Metalle unter anderem für die Elektronikindustrie fördern. Umweltschützer warnen vor der Zerstörung einer der letzten Wildnisse Europas. (Guardian)

Tesla: Wo zieht der kalifornische Elektroautobauer seine riesige Batteriefabrik hoch? Jetzt steht offenbar fest: in Nevada. Bis 2020 sollen 6500 Arbeitsplätze entstehen. (Spiegel)

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Klimawandel: Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben errechnet, was ein stärkerer Klimaschutz die USA kosten würde. Die Erkenntnis: Nichts, er würde sogar Geld sparen. Denn gleichzeitig mit der Absenkung von Treibhausgasen sinken auch der Ausstoß anderer Schadstoffe wie Feinstaub, zum Beispiel aus Kraftwerken. Und das vermeidet teure Gesundheitskosten. (Inhabitat)

Klimawandel II: Das Wintereis in der Antarktis wächst schneller als in den vergangenen Jahren. Ist das ein Zeichen, dass die Erderwärmung doch nicht existiert? Nein, sagen australische Forscher. (Sydney Morning Herald)

Videospiele: Was ist schädlicher für das Klima – sich ein Videospiel aus dem Internet zu laden, oder es sich von der Videothek bringen zu lassen. Dieser, zugegeben etwas kuriosen Frage, haben sich Forscher nun angenommen. Das Ergebnis: Da die Spiele sehr große Datenmengen haben, lässt man sie sich besser auf DVD bringen. Denn die Internetserver sind wahre Stromfresser. (Eurekalert)

Indien: Das Land durchlebt derzeit eine Kohlekrise. Da die Unternehmen nicht mit dem Abbau des Rohstoffs hinterherkommen, müssen viele Kohlekraftwerke die Stromproduktion drosseln. Jetzt sollen mehr Importe helfen. Rund die Hälfte der 100 Kohlekraftwerke in Indien ist von den Engpässen betroffen. (Oilprice)

Solarstraßen: Das US-Startup Solar Roadways sorgte vor einigen Monaten für Aufsehen, als es mehr als zwei Millionen Dollar über eine Crowdfunding-Plattform einsammelte. Mit dem Geld sollen Straßenbeläge aus Solarmodulen entwickelt werden. Auch die US-Straßenbaubehörde unterstützt das Projekt. Warum, erklärt das Blog The Energy Collective.

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