News: Rückrufaktion für Castorbehälter

News: Rückrufaktion für Castorbehälter

von Benjamin Reuter

... chinesische Stadt kämpft erfolgreich gegen Luftverschmutzung, Staatschefs sagen für Klimagipfel ab und weitere Meldungen.

Atommüll: Weil Teile der Castor-Container nicht richtig geprüft wurden, dürfen 44 Atommüllbehälter nicht benutzt werden. Das Problem: Vier Castoren stehen schon fertig beladen im Zwischenlager des niedersächsischen Atommeilers Unterweser. Bei den Castoren handelt es sich um jene Behälter, die abgebrannte Brennelemente direkt bei den Atomkraftwerken aufbewahren sollen. Wegen der raschen Abschaltung acht älterer Meiler nach dem Unglück in Fukushima war die Nachfrage nach Castoren zuletzt stark gestiegen. (Süddeutsche Zeitung)

Energiewende: Gonde Dittmer, Professor an der Fachhochschule Kiel, glaubt im Interview mit der WirtschaftsWoche nicht an hehre Motive bei der Energiewende. Bisher sei noch kein Kilogramm CO2-Emissionen vermieden worden. Die Folge: Die Umwelt leidet – und der Geldbeutel der Bürger auch.

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Ukraine-Krise: Ein knappes halbes Jahr kämen die Deutschen ohne russisches Gas aus. Und dann? Eine Analyse der langfristigen Folgen. (Die Zeit)

Elektromobilität: Nur noch 151 BMW i3 wurden laut KBA im August in Deutschland neu zugelassen (jeweils 211 waren es im Juni und Juli). Im insgesamt ziemlichen schwachen Elektro-Monat reichte das für den i3 aber, um den Renault Zoe (108), das Tesla Model S (48) und den Nissan Leaf (31) auf Distanz zu halten. (Electrive Net)

China: Die Metropole Taiyuan nahm schon 2001 den Kampf gegen die Luftverschmutzung auf. Kraftwerke in der Stadt wurden geschlossen, strenge Verschmutzungsregeln vor allem für Feinstaub erlassen. Jetzt liegt eine Auswertung der Gesundheitsstatistik von 2010 vor. Da sich die Feinstaubkonzentration in der Luft halbierte, sparen Bürger und Regierung mehr als 600 Millionen Dollar an Gesundheitsausgaben im Vergleich mit 2001. (Eurekalert)

Innovationen: Ein Jahr nach dem Start der Power-to-Gas-Pilotanlage im brandenburgischen Falkenhagen zieht E.on eine positive Bilanz: Über 2 Millionen Kilowattstunden Wasserstoff seien bisher in das Ferngasnetz eingespeist worden. Im Mobilitätsbereich sei der kommerzielle Einstieg nahe, so der Energiekonzern. (Energiespektrum)

UN-Klimagipfel: Das Treffen am 23. September zu dem der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York geladen hat, wird eine ziemlich mittelmäßig besetzte Veranstaltung. Nachdem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel abgesagt hat, entschuldigen sich nun auch der chinesische und der indische Premier. Vielleicht organisiert Ban für seine Klimadiplomatie künftig besser eine Telefonkonferenz. (Guardian)

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