News: RWE will in Windkraft in Nordrhein-Westfalen investieren

News: RWE will in Windkraft in Nordrhein-Westfalen investieren

RWE möchte die Windkraft ausbauen, gleichzeitig verhungert ein Gesetzentwurf zur Haftung der Stromkonzerne beim Atomausstieg - die News.

RWE: Der Energiekonzern RWE plant, in Windkraft in Nordrhein-Westfalen zu investieren. Auch bei Offshore-Anlagen, bei denen die Essener bislang stark auf Kooperationen setzen, möchte RWE in Zukunft größere Anteile halten. Künftig könnte wieder bis zu einer Milliarde Euro im Jahr in Erneuerbare Energien gesteckt werden, sagt Konzernchef Peter Terium dem Kölner Stadt-Anzeiger und bestätigte die Aufspaltungspläne: Durch die Gründung einer neuen Tochter für Netze, Vertrieb und erneuerbare Energien erhalte der Stammkonzern Aktien, die bei Finanzbedarf jederzeit verkaufbar wären. An der neuen Gesellschaft werde die RWE AG aber langfristig die Mehrheit behalten. Die Lage der konventionellen Kraftwerke nannte Terium „dramatisch“. Bei einem Strompreis von 27 Euro pro Megawattstunde, wie er sich abzeichne, könne nirgends wirtschaftlich Strom produziert werden. Weiterlesen bei ksta.de...

OPEC-Treffen: Saudi Arabien könnte auf dem heutigen Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) in Wien einen Vorschlag machen, um den Ölpreis zu stabilisieren. Konkret heißt es, dass die gesamte Opec-Produktion um rund eine Million Barrel auf 29 Millionen Barrel pro Tag reduziert werden könnte, schreibt das Handelsblatt und beruft sich auf den Branchendienst Energy Intelligence. Der Vorschlag wäre ein Kompromiss-Signal Saudi Arabiens, das sich bislang Forderungen nach einer Intervention widersetzt und stattdessen mit hohen Fördermengen versucht hat, seinen Marktanteil trotz sinkender Preise zu sichern. Der Ölpreis hat sich nicht zuletzt aufgrund des Schieferölbooms in den USA in den vergangenen anderthalb Jahren fast halbiert. Weiterlesen bei Handelsblatt.com...

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Atomausstieg: Ein geplantes Gesetz, das die Haftung der Stromkonzerne beim Atomausstieg regeln soll, wird wohl doch nicht bis zum 1. Januar in Kraft treten. Nach Angaben der Opposition wurde der Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums diese Woche kurzfristig von der Tagesordnung des Bundestags-Wirtschaftsausschusses abgesetzt, es sei daher unwahrscheinlich, dass es zum Jahreswechsel umgesetzt werde. Der Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) soll verhindern, dass die Atomkonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall sich durch Abspaltung ihrer Kernkrafttöchter vor der milliardenschweren Haftung beim Abriss der Meiler und der Endlagerung des Atommülls drücken können. E.on und RWE hatten bereits angekündigt, ihre Unternehmen aufspalten zu wollen. Die Opposition wirft der Koalition und vor allem der Union vor, mit der Verzögerung die Interessen der Konzerne zu schützen. Weiterlesen bei Spiegel Online...

Müll: Die EU-Kommission möchte Lebensmittelabfälle reduzieren und den Müll auf Deponien verringern, das ist Teil eines Kreislaufwirtschaft-Paketes, das diese Woche verabschiedet wurde. Es soll als Grundlage für eine Kreislaufgesetzgebung der Mitgliedsstaaten werden und muss nun ebenfalls von Rat und Parlament verabschiedet werden. Gleichzeitig senkte die Kommission allerdings auch ihre Recyclingziele für 2030 von 70 Prozent auf 65 Prozent für Siedlungsabfälle und von 80 auf 75 Prozent für Verpackungsmüll. Die Industrie lobte das Paket, da es die Verfügbarkeit von Rohstoffen in Europa erhöhe. Die Deutsche Umwelthilfe sieht es dagegen kritisch, für sie trägt es "die Handschrift der Wirtschaftslobby". Weiterlesen bei taz.de... 

Abgasskandal: Gegen Volkswagen sind in den USA seit Bekanntwerden des Skandals um manipulierte Software, die den Abgasausstoß kleinrechnet, knapp 500 Sammelklagen eingegangen. Dazu kommen Klagen gegen Konzerntöchter wie Audi und Porsche sowie gegen den Zulieferer Bosch und auch den früheren VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn und seinen USA-Chef, Michael Horn, persönlich. Die Kläger sind meist Privatleute und Unternehmen, es sind jedoch auch Kommunen und Hochschulen darunter. Die meisten werfen dem VW Betrug, Täuschung oder Wettbewerbsverstöße vor und fordern Schadenersatz von insgesamt mehreren Milliarden US-Dollar. Weiterlesen bei sueddeutsche.de...

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