News: Software-Riese SAP will 4000 E-Autos in seine Firmenflotte aufnehmen

News: Software-Riese SAP will 4000 E-Autos in seine Firmenflotte aufnehmen

von Benjamin Reuter

... Merkel mahnt Brüssel wegen Kritik an EEG-Reform, Klimabilanz von Biokraftstoffen erstellt ...

Elektromobilität: Der deutsche Softwarekonzern SAP stellt mindestens zwanzig Prozent seiner Dienstwagenflotte auf Elektroautos um; bis 2020 soll das Ziel erreicht sein. Damit gehört das Unternehmen zu den Vorreitern in Deutschland. Bisher halten vor allem die immer noch hohen Kosten der E-Autos Unternehmen davon ab, mehr von ihnen in die Flotten zu integrieren. SAP zählt derzeit 22.000 Firmenwagen.

Energiewende: Die Bundeskanzlerin ärgert sich über die EU, schreibt die FAZ. Brüssel dürfe jahrelange Fördersysteme nicht in Frage stellen, ohne Übergänge zu schaffen, kritisiert Angela Merkel. Einen Hintergrund zum Streit gibt ein zweiter Text aus der FAZ.

Anzeige

Energiewende II: Das Subventionsregime für Ökostrom kollabiert unter seinem eigenen Gewicht. Die Bundesregierung hofft, mit einer Reform in letzter Minute den harten Aufprall in die ökonomische Realität abzufedern, kommentiert die Welt.

Ressourcen: Forscher aus Stanford plädieren dafür, nicht so sehr auf die Preise bei der Energieerzeugung zu schauen, sondern auf die Energie, die aufgewendet werden muss, um Strom oder Wärme zu produzieren. Erst dann könnten Zukunftstechnologien identifiziert werden. Beispiel Erdöl: Wird der Rohstoff aus Teersand gewonnen, erzeugt er nur fünf Mal mehr Energie, als gebraucht wurde, um ihn zu bergen; konventionelles Öl erzeugt zehn bis zwanzig Mal mehr Energie als zur Förderung gebraucht wird.

Ressourcen II: Forscher der britischen Universität East Anglia wollen den Gesamtwert der verbrauchten natürlichen Rohstoffe in die Wirtschaftsprozesse einberechnen. Erst dann wüsste die Gesellschaft wirklich, wie "wertvoll" Natur ist, sagen sie. Laut der Weltbank nutzt die Wirtschaft jährlich natürliche Ressourcen im Wert von 40 Billionen US-Dollar. Sie tauchen allerdings in keiner Bilanz auf.

Biokraftstoffe: In einer interessanten Analyse vergleichen Forscher aus Brasilien die Klimabilanz von Ökotreibstoff aus Zuckerrohr nach Anbaugebieten. Demnach dauert es auf gerodetem Land 17 Jahre bis Biokraftstoffe einen positiven Klimaeffekt haben. Der Grund: Die Biomasse der Bäume ist ein CO2-Speicher. Verschwinden sie, entweicht das Treibhausgas in die Atmosphäre, die Klimabilanz verschlechtert sich.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%