News: Stiftung könnte Vattenfalls Braunkohlesparte übernehmen

News: Stiftung könnte Vattenfalls Braunkohlesparte übernehmen

Der Essener Konzern Steag will Vattenfall vorschlagen, das Kohlegeschäft an eine Stiftung abzugeben.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat der Essener Konzern Steag Vattenfall den Vorschlag gemacht, die Braunkohlesparte in der Lausitz in eine Stiftung zu überführen.

Vattenfall will sich von der Braunkohle trennen, da sich mit dem Bereich immer weniger Geld verdienen lässt - aber hohe Kosten für den Kohleausstieg anstehen, etwa für die Rekultivierung der Tagebaulandschaften. Nur findet sich kein Käufer. Auch die Steag-Stiftung würde ein hohes Grundkapital brauchen - ohne Kosten wird es für Vattenfall also nicht gehen.

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Eine Stiftung hätte den Vorteil, dass ein ausländischer Finanzinvestor (im Gespräch ist das australische Unternehmen Macquarie) mit ins Boot geholt werden könnte - das würde das Risiko der Kommunen mindern, die hinter Steag stehen. Außerdem könnten bei dieser Lösung Arbeitsplätze weitgehend erhalten bleiben - zunächst in der Kohle, dann im Aufbau einer Ökostrom-Sparte aus den Kohlegewinnen, dann durch den Kohleausstieg, der mit Ökostromgewinnen finanziert werden könnte.

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