News: Streit um Sand-Entsorgung im Wattenmeer

News: Streit um Sand-Entsorgung im Wattenmeer

Die Niederlande wollen die Ems vertiefen - und Sand und Schlick am liebsten im Nationalpark Wattenmeer abladen.

Immer wieder hört man, dass Sand knapp wird. In manchen Küstenregionen gibt es regelrechte Sand-Sammler, welche diesen an Bauunternehmen weiterverkaufen. Allerdings ist dies eine Frage der Sandqualität.

Das Gemisch, das die Niederlande nun ins Wattenmeer kippen wollen, ist deutlich weniger wert - das berichtet die taz. Es gehe um 2,3 Millionen Kubikmeter Sand und Schlick - die allerdings Tiere und Pflanzen im Nationalpark empfindlich stören könnten.

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Nun muss der niedersächsische Landesbetrieb für Küstenschutz entscheiden. Die Niederlande würden gerne die Ems in ihrer Mündung zur Nordsee vertiefen, damit schwere Kohlefrachter das Kraftwerk Eemshaven erreichen können. Allerdings ist noch nicht einmal klar, wie belastet der Schlick ist - je nach Anteil von Schwermetallen und anderen Giftstoffen könnte es sein, dass dieser als Sondermüll entsorgt werden müsse, warnt die Naturschutzorganisation Nabu.

Am Ende wäre es dann doch eine Überlegung wert, wenigstens den Sand zu reinigen und als Rohstoff zu verkaufen - ohne Schlick und Gifte ist dieser nämlich weiterhin wertvoll.

 

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