News: Strom ist in Ostdeutschland deutlich teurer

News: Strom ist in Ostdeutschland deutlich teurer

von Anna Gauto

E.on verzeichnet Rekordminus, Bundeskanzlerin Merkel drängt auf Abschluss des TTIP-Abkommens und weitere Meldungen.

Elektromobilität: Die kalifornische Stromerschmeide Tesla Motors gab vor wenigen Tagen bekannt, dass sie mittlerweile 2.000 Supercharger, die Aufladung binnen Minuten ermöglichen, weltweit aufgebaut und in Betrieb genommen hat. Diese stehen an insgesamt 400 Ladestationen in Nordamerika, Europa, Asien und Australien bereit. Allein in Europa befinden sich über 100 solcher Ladestationen für die Kunden von Tesla Motors. (Teslamag)

Kabelfreies Aufladen: Der Möbelhersteller IKEA will bald Möbel auf den Markt bringen, die das kabelfreie Aufladen von elektronischen Geräten wie Smartphones ermöglichen sollen. (Ecowatch)

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Oslo: Als erste Hauptstadt der Welt schließt sich Oslo der Divest-Kampagne an, die den Abzug von Finanzmitteln aus der fossilen Industrie zum Ziel hat. Der Pensionsfonds der Stadt will alle Beteiligungen an der Kohleindustrie verkaufen und das Geld in nachhaltige Anlagen investieren. Weltweit haben bereits 180 Institutionen rund 50 Milliarden Dollar aus klimaschädlichen Industrien abgezogen. (Greenpeace Magazin)

Freihandel: Bundeskanzlerin Angela Merkel drängt auf einen zügigen Abschluss des TTIP-Abkommens: Deutschland wolle die EU-Kommission dabei unterstützen, bis zum Jahresende die politischen Gespräche mit den USA abzuschließen, sagte sie in Brüssel. (Tagesspiegel)

Erneuerbare Energie: Vier Mal am Tag wechseln die Gezeiten. Daraus will das britische Unternehmen Tidal Lagoon Power elektrischen Strom gewinnen: Es plant acht gigantische Gezeitenkraftwerke an der Westküste. (Golem)

Deutschland: Höhere Netzgebühren machen Strom für Kunden in vielen Teilen Ostdeutschlands deutlich teurer als im Westen. Ein modellhafter Vier-Personen-Haushalt mit 4000 Kilowattstunden Verbrauch bezahlt nach einem Index des Tarifvergleichsportals Verivox in Brandenburg 1172 Euro im Jahr - in Bremen sind es nur 1070 Euro. (n-tv)

Urbane Landwirtschaft: Auf einem ehemaligen Fabrik-Gelände in Berlin eröffnet am Freitag Europas größte „Aquaponik“-Farm. Darin werden die Ausscheidungen von Fischen genützt, um die Pflanzen im Gewächshaus zu düngen. Bewässert wird zu 70 Prozent mit Regen. In der 1800 Quadratmeter großen Anlage werden pro Jahr 30 Tonnen Gemüse angebaut und 25 Tonnen Fisch gezüchtet. (Bild)

Klimaschutz: Die EU fällt im Kampf gegen den Klimawandel und das Artensterben zurück. Der selbsternannte Vorreiter in Sachen Umweltschutz schafft es nicht, die eigenen Zielvorgaben zu erfüllen, schreibt die Frankfurter Rundschau.

E.on: Deutschlands größer Energieversorger hat laut "Handelsblatt" 2014 den größten Verlust seiner Geschichte verbucht. Das Rekordminus von rund drei Milliarden Euro schürt Sorgen, ob E.on den Rückbau seiner Atomkraftwerke noch finanzieren kann. (Der Spiegel)

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