News: Stromkrise in Venezuela weitet sich aus

News: Stromkrise in Venezuela weitet sich aus

Die Regierung möchte Beamten nur zwei Tage pro Woche arbeiten lassen, um Strom zu sparen. Dazu soll die Uhr vorgestellt werden, um das Tageslicht zu nutzen.

Beamte in Venezuela sollen nur noch zwei volle Tage pro Woche arbeiten. Zusätzlich zum bereits vor Wochen zum Behördenfeiertag erklärten Freitag sollten mittwochs und donnerstags nur noch unverzichtbare Aufgaben erledigt werden. Das kündigte Vizepräsident Aristóbulo Istúriz an. Freitags solle zudem ab jetzt der Schulunterricht ausfallen.

Grund für die Maßnahmen ist eine große Dürreperiode ausgelöst durch das Klimaphänomen El Niño, die den Pegel des Guri-Stausee auf ein historisches Tief hat sinken lassen. Das Wasserkraftwerk am Stausee mit seiner Leistung von normalerweise 10.000 Megawatt liefert bis zu 70 Prozent der venezuelanischen Energie.

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Die Regierung versucht seit Wochen, der Krise durch politische Interventionen Herr zu werden. So soll am 1. Mai die Uhr eine halbe Stunde vorgestellt werden, um das Tageslicht besser zu nutzen. Präsident Nicolás Maduro hatte zuvor die Frauen des Landes aufgefordert, Strom zu sparen, indem sie darauf verzichten, sich die Haare zu föhnen.

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