News: Verdopplung des Erneuerbaren-Anteils könnte Billionen sparen

News: Verdopplung des Erneuerbaren-Anteils könnte Billionen sparen

Eine Verdopplung des Anteils der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch bis 2030 könnte für Einsparungen in Billionen-Höhe sorgen.

Eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch ist nicht nur gut für die Umwelt, sie könnte auch langfristig eine ganze Menge Geld einsparen. Ein Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) besagt, dass eine Verdopplung des Anteils von 18 auf 36 Prozent bis 2030 Einsparungen in Billionenhöhe bringen könnte.

Die Einsparungen durch eine Verdopplung seien bis zu 15 Mal höher als die Kosten. So könne man netto zwischen einer und 3.7 Billionen Euro sparen. Diese Summe komme vor allem durch die Vermeidung externer Effekte zustande: Ein verlangsamter Klimawandel, weniger gesundheitliche Probleme für Menschen und weniger Schäden für die Landwirtschaft tragen alle zu den Einsparungen bei. Außerdem schaffe eine Verdopplung des Erneuerbaren-Anteils bis 2030 über 15 Millionen neue Jobs in der Branche. Das seien elf Millionen mehr als bei der momentanen Geschwindigkeit.

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Der Bericht untersucht die Entwicklung der erneuerbaren Energien in vierzig Ländern, die zusammen für 80 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich sind. Aktuell sei man auf Kurs, einen Erneuerbaren-Anteil von 21 Prozent bis 2030 zu erreichen. Zwar habe man in einige Bereichen in den vergangenen Jahre große Forstschritte gemacht, in andere Branchen aber müsse die Entwicklung noch schneller vorangehen. "Im Stromsektor kommt die Energiewende gut voran", sagt Dolf Gielen, Direktor des Innovations- und Technologiezentrums von IRENA, "doch um globale Klima- und Entwicklungsziele zu erreichen, wird man in der nächsten Phase einen stärkeren Fokus auf den Verkehrssektor, sowie die Wärme- und Kälteversorgung legen müssen."

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