News: Wegen Erdbeben - in Holland will man weniger Erdgas fördern

News: Wegen Erdbeben - in Holland will man weniger Erdgas fördern

von Benjamin Reuter

Städte rüsten sich gegen den Klimawandel, Versorger sehen die Energiewende kritisch und weitere Meldungen.

Holland: Wegen häufiger Erdbeben planen Abgeordnete in den Niederlanden, die Produktion von Erdgas weiter zu drosseln. Die Provinz Groningen im Nordosten ist mit 196 Erdbeben seit 2013 besonders betroffen. Dort befindet sich das größte Gasfeld Europas - ein Förderstopp würde die Länder der Europäischen Union empfindlich treffen. (Bloomberg)

Feinstaub: Wegen der starken Luftverschmutzung warnen Mediziner vor längeren Aufenthalten in asiatische Metropolen wie Peking. (n-tv)

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Energiewende: Die Energiewende wird von Versorgern zunehmend kritisch gesehen, wie eine Studie zeigt. Nur noch knapp die Hälfte der befragten Energieversorger sehen in ihr Chancen, 2012 waren es noch 80 Prozent. (Handelsblatt)

Windenergie: Deutschlands drittgrößter Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen freut sich über wachsende Umsätze im Bereich der Windkraft. Gab ZF 2012 noch bekannt, mit seinem Windkraftengagement „kein Geld verloren“ zu haben, stieg der Umsatz 2013 auf 200 Millionen und 2014 auf rund 330 Millionen Euro – ein Plus von etwa 60 Prozent. (Stuttgarter Nachrichten)

Indien: Der frühere indische Regierungschef Manmohan Singh soll Lizenzen zum Abbau von Kohle jahrelang unter Wert vergeben haben. Nun muss er sich unter anderem wegen Untreue und Korruption vor Gericht verantworten. (Deutsche Welle)

Fracking: Erdbeben, Wasserverseuchung, Naturzerstörung: Mit Fracking werden immense Gefahren in Verbindung gebracht. Jetzt stellt sich heraus, dass die Methode zur Gewinnung von Gas oder Öl wahrscheinlich weit weniger Brennstoff einfährt als gedacht. "Schluss damit", fordert daher die Zeitschrift GEO.

Plastikmüll: „Es gibt kaum einen Platz auf der Erde, an dem ich beim Tauchen kein Plastik gefunden habe“, berichtet der Biologe und Präsident der Deutschen Sporttaucher Franz Brümmer bei einem Expertengespräch in Stuttgart. Auch in Deutschland gelangt Abfall unkontrolliert in die Umwelt und findet sich dann zum Beispiel in Baggerseen. (Stuttgarter Zeitung)

Klimawandel: 2014 war es in Deutschland so warm wie nie zuvor – besonders betroffen sind Städte: Mit einer online-basierten Klimasimulation zeigt der Deutsche Wetterdienst, wie sich die Überhitzung mindern lässt. (Die Welt)

Hamburg: Auf den Straßen der Hansestadt sind immer weniger "Öko-Autos" unterwegs. Nach den Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes sank die Zahl aller Neuzulassungen von Pkws mit Gas-, Hybrid- oder Elektro-Antrieb um 4,7 Prozent. (Hamburger Abendblatt)

Rocket Internet: Der Berliner Onlinelieferdienst Bonativo vertreibt regionale Bio-Lebensmittel, allerdings laut Spiegel ohne "eine dafür gesetzlich nötige Bio-Zertifizierung. Bonativo gehört zur Rocket Internet AG der Samwer-Brüder, die seit einiger Zeit verstärt in Firmen investieren, die online Lebensmitteln verkaufen. (Der Spiegel und Heise)

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