Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

von Jan Willmroth

Nachrichten am Dienstag: Merkel will wieder Klimakanzlerin sein, deutscher Offshore-Windpark übertrifft Erwartungen und die NASA warnt vor extremen Regenfällen.

Petersberger Dialog: Bundeskanzlerin Merkel gibt sich Mühe, noch als Klimakanzlerin wahrgenommen zu werden. Auf der Petersberger Klimakonferenz in Berlin hielt sie am Montag eine Grundsatzrede, in der sie betonte, wie wichtig ein neues internationales Klimaabkommen sei. Das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sei heute schon nicht mehr erreichbar, sagte sie. Der Petersberger Dialog gilt als eine der Vorläufer-Konferenzen für die Klimaverhandlungen in Warschau Ende des Jahres. (dradio)

Klimawandel: Noch in diesem Monat erwarten Forscher einen Meilenstein in der noch jungen Geschichte des von Menschen verursachten Klimawandels. Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wird die CO2-Konzentration in der Atmosphäre 400 parts per million übersteigen, kündigen die Wissenschaftler am hawaiianischen Mauna Lua Observatorium an. Das ist zwar nicht schlimmer als 399, aber erinnert als Wegmarke daran, wohin die Welt steuert.Diese Grafik zeigt anschaulich, wie stark die atmosphärische Co2-Konzentration und die globalen Durchschnittstemperaturen korrelieren. Außerdem kann man der CO2-Konzentraion jetzt auf Twitter folgen.

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Offshore-Windkraft: Deutschlands erstes Offshore-Pilotprojekt Alpha Ventus hat nach Angaben seines Betreibers DOTI ("Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastructur") im vergangenen Jahr die Erwartungen übertroffen. Die Windkraft-Anlagen vor der deutschen Nordseeküste lieferten demnach 15 Prozent mehr Strom als vorausberechnet. Mit dem Strom aus dem Pilotprojekt kontnen rund 70.000 Haushalte versorgt werden. (CleanTechnica)

Autohersteller: Bislang war der US-Automobilriese General Motors nicht gerade als klimafreundliches Unternehmen bekannt. Doch jetzt hat der Konzern als erster Autohersteller die "Climate Declaration" unterzeichnet, mit der zahlreiche Konzerne die Klimabemühungen von US-Präsident Barack Obama unterstützen wollen. Erst vor rund einem Jahr hatte GM sein Engagement für den rechtsgerichteten, klimaskeptischen Think-Tank Heartland Institute aufgekündigt. (Klimaretter)

Klimawandel II: Regnet es irgendwann nur noch in den Tropen? Die US-Raumfahtbehörde NASA hat sich 14 Klimamodelle angeschaut und deren Ergebnisse zusammengefasst.Damit liefert die Behörde weitere Hinweise dafür, dass es schon in wenigen Jahrzehnten Regionen geben wird, in denen es so gut wie gar nicht mehr regnet, während andere förmlich untergehen werden. (ThinkProgress)

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