Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

von Thiemo Bräutigam

News: Keine neuen CO2-Grenzwerte für Autos, neuer Cheflobbyist für Ökoenergie, Norwegen will künftig ethisch korrekt investieren und mehr.

Abgaswerte: Deutschland hat der EU erneut seinen Willen aufgezwungen: Umweltminister Altmaier ließ bei einem EU-Treffen mit seinen Amtskollegen die Abstimmung über strengere CO2-Grenzwerte platzen. Experten kritisieren die Lobbypolitik - und befürchten eine Innovationsbremse der Industrie. (Spiegel)

EU investiert in Stromnetze: EU-Kommissar Oettinger stellte eine Liste mit 248 Infrastrukturprojekten vor, in die bis 2020 bis zu 5,85 Milliarden Euro investiert werden sollen. In Deutschland betrifft dies 22 Projekte, darunter auch Stromtrassen ins Ausland. Auch Gasleitungen und intelligente Netze sollen gefördert werden. (Klimaretter)

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Löwenzahn-Kautschuk vor dem Durchbruch: Der Reifenhersteller Continental und Forscher des Fraunhofer Instituts sind nach eigenen Angaben kurz vor der industriellen Marktreife für Kautschuk aus Löwenzahn. Autoreifen könnten mit diesem Material nachhaltiger als bisher hergestellt werden. (Griin)

Norwegischer Staatsfond zieht Gelder zurück: Der weltweit größte Staatsfond zieht auf die Empfehlung des norwegischen Ethikrats Gelder aus Unternehmen ab, die die Umwelt verschmutzen. Auf der schwarzen Liste des Fonds stehen jetzt 60 Unternehmen. Umgerechnet 540 Milliarden Euro stehen in dem Fond zur Verfügung. (Süddeutsche Zeitung)

Neuer Cheflobbyist für Erneuerbare: Der ehemalige Geschäftsführer der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Fritz Brickwedde, wird oberster Verfechter für grüne Energien in Deutschland. Der 65-Jährige wird nach Tagesspiegel-Informationen der neue Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE), des Lobbyverbands für Wind, Solarenergie und Energie aus Biomasse.

Branche gegen Umstellung der Ökostromförderung: Seit Monaten mehren sich die Stimmen, die eine radikale Reform des EEG-Vergütungssystems fordern. Doch gegen den geforderten Umstieg auf eine verpflichtende Direktvermarktung wehrt sich die Erneuerbare-Energien-Branche. (Handelsblatt)

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