Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

von Thiemo Bräutigam

News: Immer mehr Unternehmen von Netzentgelten befreit, Ölfeld vor Brasiliens Küste versteigert, Smogalarm in China und mehr.

Ölforderung: Ein Firmenkonsortium aus Europa, China und Brasilien hat sich die Förderrechte für ein Ölvorkommen vor der brasilianischen Küste gesichert. Die Fördermenge wird auf acht bis zwölf Milliarden Barrel Öl geschätzt. Über eine Gesamtzeit von 35 Jahren darf das Ölfeld ausgebeutet werden. Brasilien erhofft sich den Sprung in die Spitzengruppe der Ölförderländer. (Spiegel)

Luftverschmutzung: In der chinesischen Millionstadt Harbin hat heftiger Smog den Alltag der Menschen lahmgelegt und ein Verkehrschaos verursacht. Die Feinstaubbelastung lag 40 Mal höher als der Grenzwert, den die Weltgesundheitsorganisation als unbedenklich einstuft. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen und Autobahnen gesperrt werden. Zuletzt hatte die Weltgesundheitsorganisation kleinste Feinstaubpartikel als krebserregend klassifiziert. (Berliner Morgenpost)

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Fukushima: Die Untersuchungen der internationalen Atomenergiebehörde in Japan sind abgeschlossen. Auf Grundlage der Untersuchungen wird die UN-Vollversammlung am Freitag einen Bericht zur Strahlenbelastung vorstellen. Anlässlich des bevorstehenden Berichts fordert der Naturschutzbund Deutschland einen internationalen Rettungsplan für das havarierte Kraftwerk. (Klimaretter)

Anti-Fracking Protest eskaliert: Im kanadischen New Brunswick haben sich Fracking-Gegner und Polizei eine heftige Auseinandersetzung geliefert. Beide Seite beschuldigen sich gegenseitig, für die Eskalation verantwortlich zu sein. Von der Schiefergas-Förderung erhofft sich die kanadische Provinz eine Chance für die schwächelnde Wirtschaft. (Global Magazin)

CO2 Steuer: Die UN-Chefsekretärin für die Klimarahmenkonvention Christiana Figueres hat die australischen Regierung vor der Abschaffung der CO2-Steuer gewarnt. Durch den Klimawandel sei eine Zunahme von Hitzewellen zu befürchten. Im australischen Bundesstaat New South Wales wüten seit Tagen schwere Buschbrände. (Guardian)

Energiewende: Mehr als 1500 Unternehmen stellten bereits dieses Jahr einen Antrag auf die Befreiung von den Netzentgelten. Nach Angaben der Grünen wurden ohnehin bereits mehr als 800 Millionen Euro Nachlass gewährt. Zwischen 2011 und 2012 wurden insgesamt fast 4400 Anträge gestellt. 2300 dieser Anträge wurden genehmigt. (FAZ)

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