Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

von Jan Willmroth

News: Bundesregierung will nach Prokon-Querelen Anlegerschutz verbessern, Gazprom baut Marktmacht aus, Japaner schlachten Delfine.

Fall Prokon: Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge Konsequenzen aus dem fall Prokon ziehen und den Anlegerschutz verbessern. So könnte die Finanzaufsichtsbehörde Bafin neue Kompetenzen bekommen, etwa, um bestimmte Finanzprodukte zu verbieten. Die Zukunft des Unternehmens sei heute noch immer völlig ungewiss, schreibt die "FAZ". (Handelsblatt, FAZ)

Erneuerbare: Der Anteil erneuerbareer Energien im globalen Strom-Mix könnte der Internationalen Erneuerbare-Energien-Agentur problemlos auf 30 Prozent gesteigert werden. Vorraussetzung seien ein hoher CO2-Preis und die Abschaffung von Subventionen für fossile Brennstoffe. (RTCC)

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Gazprom: Der russische Gas- und Ölkonzern Gazprom konnte im vergangenen Jahr seine Marktmacht in Europa ausbauen. Der Staatskonzern lieferte rund 21 Prozent mehr Gas nach Deutschland als noch 2012. (BIZZ energy today)

Delfin-Jagd: Japanische Fischer haben am frühen Dienstagmorgen mit der jährlichen Schlachtung hunderter Delfine nahe der Küstenstadt Taiji begonnen. Während einige Tiere ausgewählt und an Aquarien in aller Welt verkauft werden, landet der Großteil auf japanischen Tellern. Umweltaktivisten und sogar die US-Botschafterin in Tokio kritisierten die Jagd. (The Guardian)

Vorbild Airbus: Die französische Regierung hat angekündigt, in Sachen erneuerbare Energien stärker mit Deutschland zusammenzuarbeiten, um weniger abhängig von Atomstrom zu werden. Sogar die Gründung eines deutsch-franzäsischen Unternehmens in diesem Bereich nach dem Vorbild des Airbus-Konzerns sei denkbar, sagte der französische Präsident Francois Hollande. (RenewEconomy)

Ticketpreise: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft befürchtet massive Preiserhöhungen für Fahrgäste, falls die Deutsche Bahn ihre Privilegien bei der Zahlung der EEG-Umlage verliert. (dpa)

Fisker: Der angeschlagene E-Auto-Hersteller Fisker wird versteigert. Am 12. Februar soll in New York der Hammer fallen. Einzige Bieter sind bislang die chinesische Wanxiang Group und Hybrid Tech Holdings. (Reuters)

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