Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

von Pascal Moser

News: Neue Carsharing-Anbieter drängen auf den Markt, Energiewende im Bereich Wärme stockt, Dünger richtet Schäden jenseits der Äcker an.

Australien: Der Unternehmer Dick Warburton wird in Australien die neue Regierung von Tony Abbott im Bereich erneuerbare Energien beraten. Warburton gilt als Klimawandel-Skeptiker. Wird hier der Bock zum Gärtner? (Guardian)

USA: Die amerikanische Solarindustrie hat bereits jetzt 60 Prozent des Preis-Ziels des Energieministeriums für das Jahr 2020 erreicht. Die Beamten wollen die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) Sonnenstrom bis dahin auf 0,06 Dollar senken. Aktuell liegt der Preis bei großen Anlagen bei 0,11 Dollar pro kWh. (EcoBusiness)

Anzeige

Landwirtschaft: Düngemittel sorgen nicht nur für besseres Wachstum auf dem Acker, sondern wirken auch neben der gedüngten Fläche. Die Folgen sind dort allerdings negativ: Dünger bringt das Ökosystem durcheinander und gefährdet die Artenvielfalt. Dies gilt weltweit, wie nun eine Studie im Magazin Nature zeigt. (NZZ)

Carsharing: Mit Drivy aus Frankreich und Rentecarlo aus Dänemark planen zwei Peer-to-Peer-Carsharing Dienste aus Nachbarländern den Einstieg in den deutschen Markt. Drivy sucht bereits einen Deutschlandchef. (Gründerszene)

Energiewende I: Die deutsche Energiewende im Wärmemarkt benötigt dringend neue Impulse. 2013 sind nur etwa 136.000 neue Solarwärme-Anlagen neu installiert worden. Das ist ein Rückgang von 11,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Das Modernisierungstempo im Wärmemarkt reicht nicht aus, um die politischen Zielsetzungen zu erreichen. (AEE)

Energiewende II: Im Streit mit der EU-Kommission um die Milliarden-Stromrabatte für die Industrie hat sich Energieminister Sigmar Gabriel mit EU-Kommissar Joaquín Almunia getroffen. Der EU-Wettbewerbskommissar deutet eine Lösung an: Einige Branchen (v.a. Aluminium, Stahl und Zink), sollen weiterhin Vorteile bekommen, wenn sie beweisen, dass sie ohne die Rabatte gegen Konkurrenten außerhalb der Europäischen Union nicht mehr bestehen könnten. (FAZ)

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%