Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

von David Sahay

News: Ökostromkunden bringen Energiewende nicht voran, VW plant Elektro-Passat, Luft nach Autoverbot in Paris wieder sauber und mehr.

Energiewende I: Laut einer Studie des Umweltbundesamts helfen die Ökostrom-Tarife, die mehr als sieben Millionen deutsche Verbraucher buchen, nicht bei der Energiewende. Tatsächlich beruht der überwiegende Anteil des Ökostroms auf dem Handel mit Herkunftsnachweisen und stammt aus dem europäischen Ausland. (Süddeutsche Zeitung)

Energiewende II: Das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) war Anfang 2013 schon Vorlage für weltweit mehr als 99 ähnliche Gesetze auf nationaler oder regionaler Ebene. Das steht im Global Status Report Erneuerbare Energien 2013 des politischen Netzwerks REN 21. (Solarify)

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Mobilität: Die französische Regierung hat gestern die Hälfte aller Autos in Paris verboten. Zuvor hatte die Stadtverwaltung den Nahverkehr in der französischen Hauptstadt kostenlos gemacht. Grund für die Maßnahmen war die Überschreitung der Grenzwerte für Luftverschmutzung. Noch am selben Tag fielen die Werte unter die kritische Grenze. (Guardian)

VW: Die Wolfsburger greifen auf breiter Front bei der E-Mobilität an. Bald soll es auch eine Steckdosenversion des Passat geben. (Earthtechling)

Japan: Der Klimawandel könnte die durch extreme Hitze verursachten Todesfälle in dem Land verdoppeln und die Schäden durch Überschwemmungen deutlich erhöhen, warnt eine Studie im Auftrag des japanischen Umweltministeriums. (Bloomberg)

Unterirdische Kohlevergasung: In Australien laufen mehrere Projekte, um Kohleflöze tief unter der Erde anzuzünden und das dabei entstehende Gas zu fördern. Wirtschaftlich hätte das umstrittene Verfahren gegenüber der konventionellen Gasförderung keine Vorteile, behauptet nun eine Studie. (Guardian)

Krim-Krise: "Um auch in Zeiten ohne Wind und Sonne eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten, brauchen wir Methanspeicher und Gaskraftwerke. Die Energiewende wird somit die Abhängigkeit von russischem Gas weiter erhöhen – und damit unsere außenpolitische Handlungsfähigkeit einschränken", schreibt Hans-Werner Sinn in der WirtschaftsWoche.

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