Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Dienstag

von David Sahay

News: China und Deutschland gehen Partnerschaft für Energieeffizienz ein, Japan muss auf Waljagd verzichten, Solarstromspeicher wenig gefragt und mehr.

EEG-Reform: Im Streit um Kürzungen bei der Förderung erneuerbarer Energien wollen Bund und Länder heute (18.00 Uhr) bei einem "Energiegipfel" im Bundeskanzleramt nach Lösungen suchen. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) streben eine rasche Einigung mit den 16 Ministerpräsidenten an. (Handelsblatt)

Solarstromspeicher: Die Nachfrage nach Solarstromspeichern ist laut Analysten des Fachportals SolarContact im Februar auf den niedrigsten Stand seit Mai 2013 gesunken. Auch habe das Online-Interesse an der Neuinstallation von Solarstromspeichern im Durchschnitt der vergangenen zehn Monate merklich nachgelassen. (SolarContact)

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Nachhaltigkeit: Greenpeace hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, der aufzeigt woher der Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble sein Palmöl bezieht. Nach der Kritik von Greanpeace unternimmt der Konzern derzeit Schritte, seine Lieferkette nachhaltiger zu gestalten. (Guardian)

Umwelt: Das Abholzen von Wäldern hat ungeahnt langfristige Konsequenzen. Das zeigt eine neue Studie der Uni Kiel. Demnach unterscheidet sich die Bodenzusammensetzung (zum Beispiel bei Mikroben) zwischen wieder aufgeforsteten und mehr als 100 Jahre alten Wäldern erheblich. (Cau)

Tierschutz: Japan muss seine umstrittene Waljagd im Südpolarmeer beenden. Das japanische Programm verstoße gegen das internationale Walfangmoratorium, das kommerzielles Fischen der Großsäuger verbietet und erfülle keine wissenschaftlichen Forschungszwecke. Das entschied gestern der Internationale Gerichtshof in Den Haag. (WWF)

Energieeffizienz: China und Deutschland haben für das Jahr 2014 ein gemeinsames Arbeitsprogramm zur Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden und Städten beschlossen. Dazu gehören der Bau von Effizienzhäusern, Informationsveranstaltungen und die Auswahl von Pilotstädten für eine nachhaltige Stadtentwicklung. (dena)

Großbritannien: Die britische Green Bank hat ihre bisher größte Investition getätigt. Über 780 Millionen Euro sollen in zwei der größten Offshore-Windenergieparks des Landes fließen. Die Ethik-Bank ist eine staatliche Förderinstitution und wurde 2012 gegründet. Auch Siemens ist an den Offshore-Projekten beteiligt. (Guardian)

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