Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Donnerstag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Donnerstag

von David Sahay

News: Gewinn bei E.ON bricht ein, EEG-Umlage könnte 2015 sinken, EU erlässt lasche Auflagen für Schiefergasförderung und mehr.

Energiewende I: Der Stromnetzbetreiber 50Hertz rechnet für 2015 mit einer sinkenden EEG-Umlage. Verbraucher können aber nur aufatmen, wenn das Wetter gut bleibt. (Welt)

Energiewende II: Die deutsche Energiepolitik und die Konjunkturschwäche in Südeuropa machen Deutschlands größtem Energiekonzern E.on stark zu schaffen. Der Konzernüberschuss ist 2013 um 46 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gesunken. Konkurrent RWE hatte vergangene Woche sogar einen Verlust in Milliardenhöhe bekannt geben müssen. (Zeit)

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Großbritannien: Die britische Regierung befindet sich derzeit in Gesprächen mit dem staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom. Es geht um die Frage, ob das Unternehmen Atomreaktoren in Großbritannien baut. (Guardian)

Frankreich: Vergangenes Jahr gingen 45 Prozent weniger Solaranlagen ans Netz als 2012. So wurden 2013 lediglich 613 Megawatt Leistung neu installiert. (Cleantechnica)

Umwelt: Der Anteil an geschädigten Bäume in Deutschland ist dieses Jahr um zwei Prozentpunkte zurückgegangen. So sind derzeit 23 Prozent der Bäume in Deutschland deutlich geschädigt. In die Kategorie fallen Bäume mit mehr als 25 Prozent Blatt- oder Nadelverlust. (SDW)

Solarenergie: Eine aktuelle Analyse des Marktforschungsunternehmens IHS geht von einer positiven Marktentwicklung für die sogenannte Konzentrator-Photovoltaik aus, die Sonnenstrahlen mit Linsen konzentriert und so die Stromausbeute erhöht. Durch sinkende Kosten und steigende Wirkungsgrade sei die Technologie bald eine ernst zu nehmende Konkurrenz für herkömmliche Solaranlagen. (PV Magazine)

Schiefergas: Das Europäische Parlament hat am Mittwoch für strengere Regeln bei der Förderung von Öl und konventionellem Gas gestimmt. Umweltschützer kritisieren, dass unkonventionelles Schiefergas von den Auflagen ausgenommen wurde. Die Entscheidung sei ein gewaltiger Rückschlag. (Guardian)

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