Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Jürgen Klöckner

News am Freitag: BMW-Chef hält EU-Emissionsvorgaben für unerreichbar, Länder sollen Klimaziele selbst festlegen und Tesla macht zum ersten Mal Gewinn.

Neuer Satellit: Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA will den Satelliten Biomass ins All schießen. Er soll den weltweiten Bestand an Biomasse und Kohlenstoff analysieren, der bislang nur geschätzt werden kann. Dafür kartografiert er alle Wälder des Planeten. (Inhabitat)

Klima-Konferenz: Länder sollen Klimaziele eigenständig setzen statt untereinander auszuhandeln - mit diesem Vorschlag gehen die USA wohl in die kommende Klima-Konferenz in Warschau. Das würde den Mechanismus des Kyoto-Protokolls unterlaufen, der Ländern verbindliche Emissionsziele setzt - 2015 soll der Klimavertrag neu aufgelegt werden. Der US-Klimabeauftragte Todd Stern verteidigte die Idee nun. Sie könnte neuen Schwung in die Klimaverhandlungen bringen. (New Fuelist)

Anzeige

Autohersteller: Tesla Motors ist zum ersten Mal in seiner elfjährigen Geschichte profitabel. Im ersten Quartal 2013 schrieb der Hersteller von Luxus-Elektroautos ein Plus von 11 Millionen Dollar bei einem 562 Millionen Dollar Umsatz. Die Aktie schoss nach der Ankündigung um 30 Prozent nach oben. (New Fuelist)

Autohersteller, die Zweite: BMW-Chef Norbert Reithofer bezeichnet die Emissionsvorgaben der EU als "unerreichbar". Der bayrische Autobauer müsse den Flottenausstoß bis 2020 um 30 Prozent senken - das sei allerdings nicht möglich. (Autoblog Green)

Offshore-Windkraft:  Windparks auf See sollen schon bald wettbewerbsfähig werden - noch sind sie deutlich teurer als Onshore-Windparks. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger. Sie prophezeit Offshore-Parks rapides Wachstum. Bis 2020 soll der Markt auf 130 Milliarden Dollar anwachsen. (The Energy Collective)

Cleantech-Fonds: Der Outdoor-Hersteller Patagonia will zukünftig in grüne Startups investieren, die sich auf Energie, Ernährung, Kleidung und Recycling spezialisieren. Der neue Fonds heißt "$20 Million & Change" - und trägt im Namen das Anfangsvolumen: 20 Millionen Dollar.  (Environmental Leader)

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%