Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Andreas Menn

News: Nachtspeicherheizungen für die Energiewende, Bürgerstromleitungen, 500 Millionen Dollar für Solardächer.

Fotovoltaik: Das US-Solarunternehmen Solar City hat 500 Millionen US-Dollar bei der Investmentbank Goldman Sachs eingetrieben, um damit Solardächer in den USA zu finanzieren. Solar City will damit 110 Megawatt an Fotovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern bauen. Es ist das bisher größte Investment in Dachsolaranlagen der USA. Anders als bei herkömmlichen Solar-Projektierern verkauft Solar City Solaranlagen nicht an Hausbesitzer, sondern nur den Strom, den sie auf dem Dach produzieren und der preiswerter als der Strom aus der Steckdose ist. Chairman von Solar City ist Tesla-Gründer Elon Musk. (Greentech Media)

Klimawandel: Die Erderwärmung treibt Fische in nördliche Gewässer. Zu dem Ergebnis kommt eine über Jahrzehnte geführte Studie an fast tausend Fisch- und anderen Wassertierarten, die nun im Magazin Nature veröffentlich wurde. Die Forscher warnen davor, dass Fischgründe in den Subtropen bald verarmen könnten - und Fischer in Entwicklungsländern dann mit leeren Netzen nach Hause kämen. (Washington Post)

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Strom: Der Netzbetreiber Tennet geht neue Wege beim Ausbau des Stromnetzes: Ab Juni will er der Bevölkerung in Teilen Schleswig-Holsteins anbieten, in eine Stromtrasse von Niebüll nach Brunsbüttel zu investieren.  Sobald die Leitung gebaut ist, erhalten die Privatinvestoren fünf Prozent Zinsen. Allen Anwohnern der Trasse im Umkreis von fünf Kilometern soll eine Beteiligung von bis zu 10.000 Euro garantiert sein. Mit der ersten "Bürgerleitung" Deutschlands will Tennet die Proteste gegen den Leitungsbau verringern. (Die Welt)

Wärme: Nachtspeicherheizungen werden nun doch nicht verboten. Der Bundestag hat eine Regelung gestrichen, nach der die strombetriebenen Heizungen ab dem Jahr 2020  abgeschaltet werden müssen. Wenn auch der Bundesrat zustimmt, können die Nachtspeicherheizungen in 1,6 Millionen deutschen Wohnungen weiterlaufen. Noch vor kurzem galten sie als besonders ineffizient - nun aber sollen sie die Energiewende voranbringen, indem sie überflüssigen Strom aus Wind und Sonne in Form von Wärme speichern. RWE schätzt das Speicherpotential auf 10 Gigawatt, so viel wie 14 große Pumpspeicherkraftwerke bunkern. (Südwest Presse)

Mobilität: Car2Go expandiert nach München und Esslingen. Ab Juni stehen 300 Smart Forttwo in der bayerischen Landeshauptstadt zur Spontanleihe bereit. Damit bietet Car2Go inzwischen weltweit mehr als 7300 Leihwagen, mehr als Tausend davon mit Elektroantrieb. (Autokiste)

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