Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Benjamin Reuter

EU plant Renaissance der Atomkraft, USA will mehr als 100 Milliarden Liter Biosprit herstellen, England senkt Steuern für Fracking und mehr.

Comeback der Atomkraft: Die EU-Kommission bereitet die Rückkehr der Atomkraft vor: Energiekonzerne sollen künftig für neue Kernkraftwerke genauso Subventionen erhalten dürfen wie die Produzenten von Ökostrom. Beide seien "kohlenstoffarm", argumentieren die Befürworter. Umweltorganisationen sehen die deutsche Energiewende bedroht. Die Bundesregierung lehnt den Plan zwar ab, hat aber kein Vetorecht. (Süddeutsche Zeitung)

Bürgerdividende: Die FAZ analysiert das neue Instrument, mit dem die Bundesregierung mehr Akzeptanz für die Energiewende schaffen will und kommt zu dem Schluss: "Die „Bürgerdividende“, mit der Umweltminister Peter Altmaier den Bürgern ermöglichen will, sich am Ausbau der Stromnetze zu beteiligen, ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Also ganz ein Kind der Energiewende."

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Biosprit: Die EU will den Anteil von Treibstoff aus Nahrungsmitteln wie Raps, Mais und Soja begrenzen - die USA geht genau den anderen Weg. Bis 2022 sollen die Ölfirmen 36 Milliarden Gallonen Biosprit an Tankstellen anbieten. (New Fuelist)

Fracking: England will endlich auch vom Schiefergasboom profitieren - und senkt die Steuern für die unkonventionelle Förderung auf 30 Prozent. Unternehmen, die im Meer Öl fördern, zahlen dagegen 60 bis 80 Prozent Steuern. Umweltschützer sind entsetzt. (Guardian)

Kunstpelz: Noch ein Grund mehr, sich mit nicht mit Mode aus toten Tieren zu schmücken: Eine Studie hat errechnet, dass Kunstfell umweltfreundlicher ist, als Minks zu ziehen und sie dann für ihren Flausch zu keulen. (Ecouterre)

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