Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Matthias Streit

News: Klimawandel erhöht Gewaltpotenzial, Spanien plant höhere Steuern für Selbstversorger aus erneuerbaren Energien, Rekord-Sommer in Alaska.

Erderwärmung: Der Klimawandel erhöht das zwischenmenschliche Gewaltpotenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der University of California, die im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht wurde. Den Autoren zufolge steigere sich die Wahrscheinlichkeit von Konflikten bei einem Grad Temperaturanstieg um vier Prozent zwischen einzelnen Person und um 14 Prozent zwischen Gruppen. Unter Wissenschaftlern ist die Studie stark umtritten. Sie werfen den Autoren unter anderem fragwürdige Methoden und eine verzerrende Datenauswahl vor. (Der Spiegel)

Energiesteuer: In einem Gesetzesentwurf plant Spanien Steuererhöhungen für erneuerbare Energien im Hausgebrauch. Dies berichtete gestern Bloomberg New Energy Finance. Betroffen wären unter anderem Selbstversorger mit Solarspeichern. Anlagen mit einer Leistung von weniger zehn Kilowatt würde sich um 27 Prozent verteuern. (Bloomberg New Energy Finance)

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Schiefergas: Fracking trägt dem US-Forscher Anthony Ingraffea zufolge durch Methanausstoß mehr zur Erderwärmung bei als bisher angenommen. Das Gas entweiche durch Lecks in den Fracking-Anlagen. Der Umwelttechniker der Cornell University hatte der Süddeutschen Zeitung zufolge die Fracking-Methode mitentwickelt. (Süddeutsche Zeitung)

Wetter: Die Stadt Anchorage in Alaska hat in diesem Jahr den wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dies berichtete die Associated Press. Im Juli war es in Anchorage an 14 Tagen in Folge wärmer als 21 Grad Celsius. Der Durchschnittswert liegt für diesen Monat bei knapp 15 Grad. In der Stadt Fairbanks kletterte das Thermometer in diesem Jahr schon zum 29. Mal über 25 Grad. Der Rekordwert liegt bei 30. (Fairbanks Daily News-Miner)

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