Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Thiemo Bräutigam

News: Giftiges Quecksilber wird durch internationales Abkommen verboten und mehr

Klima: Eine im Fachmagazin Nature veröffentlichte Studie benennt das Jahr 2047 als den Zeitpunkt, an dem die jährliche Durchschnittstemperatur das Niveau der bisherigen Höchsttemperatur überschreitet. Die Forscher von der Universität Hawaii gehen bei diesem Szenario von gleichbleibenden Klimaschutzmaßnahmen aus. Eine Verstärkung der Maßnahmen würde den Zeitpunkt um 22 Jahre auf das Jahr 2069 verschieben. (Guardian)

Finanzen: Der größte Staatsfond der Welt, der norwegische Pensionsfond, soll nach Plänen der designierten Premierministerin Erna Solberg die Finanzierung und Investition in nachhaltige Unternehmen und Erneuerbare Energien übernehmen. Der 720 Milliarden Euro große Fond soll  auch Entwicklungsländer berücksichtigen. (Reneweconomy)

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Unternehmen: Die texanische Firma Skyonic will aus den CO2-Emissionen anderer Unternehmen ein Geschäft machen. Gespeichertes Kohlenstoffdioxid soll in Natriumhydrogencarbonat umgewandelt werden, auch bekannt als Back Soda. 300.000 Tonnen CO2 sollen mit dem Verfahren pro Jahr eingespart werden. (Green Optimistics)

Umwelt: Forscher der Universität Southhampton konnten nachweisen, dass Honigbienen durch die Stickoxide von Abgasen aus Dieselmotoren gestört werden. Die Stickoxide zersetzen den für die Orientierung wichtigen Pflanzenduftstoff, so dass die Bienen den Nektar nicht mehr wahrnehmen. (Deutschland Radio)

Umwelt: Vertreter aus 140 Ländern werden in Japan ein Abkommen zur Quecksilber-Nutzung unterzeichnen. Das Minamata-Abkommen muss von mindestens 50 Ländern ratifiziert werden, um in Kraft zu treten. Quecksilber schädigt das Nervensystem und gelangt über die Nahrungskette in den menschlichen Organismus. (Welt)

 

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