Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Thiemo Bräutigam

News: NRW-Landesregierung streitet über Energiewende, Zahl der Kleinst-Energieversorger steigt, Klimawandel löst Buschbrände aus und mehr.

Geld vom Dach: Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage ist inzwischen günstiger als der Standard-Haushaltsstrom vom Energieversorger. Das Manager Magazin beschreibt, wie Vermieter den Strom direkt an ihre Mieter verkaufen und so ihre Immobilien aufwerten. Und was es dabei zu beachten gilt. 

Energieeffizienz: Die Internationale Energieagentur IEA bezeichnet Energieeffizienz in einem aktuellen Report als wichtigste "Energiequelle". Massive Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen würden Geld sparen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verkleinern und die Emissionen von CO2 reduzieren. (Cleantechnica)

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Buschbrände: Der australische Klimarat sieht einen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Buschbränden und dem Klimawandel. Die Trockenperioden würden häufiger und früher auftreten. Damit widersprechen die Wissenschaftler dem Premierminister Tony Abbott, der einen solchen Zusammenhang aussschließt. Zuvor hatte seine Regierung die CO2 Steuer abgeschafft. (Guardian)

Insektizide: Neuseeländische Wissenschaftler berichten in dem Fachmagazin Royal Society, dass in der Landwirtschaft eingesetzte Pestizide eine invasive Ameisenart begünstigen. Das Gift mache die argentinische Ameise aggressiver gegenüber anderen heimischen Arten. Die argentinische Ameise bildet in Europa eine Riesenkolonie die sich über tausend Kilometer von Spanien nach Italien erstreckt. (Welt)

Energiewende: Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen streitet über eine Reform der Energiewende. Die Auseinandersetzung wird in erster Linie zwischem dem Wirtschaftsminister der SPD Duin und dem grünen Fraktionschef Priggen ausgetragen. Der Streit hat auch Auswirkung auf die Bildung einer neuen Bundesregierung. Diese ist gerade in Sachen Energiewende auf die Zustimmung des Bundesrates angewiesen. (WirtschaftsWoche)

Künstliche Photosynthese: Berliner Wissenschaftler arbeiten an der Entwicklung eines künstliches Blatts. Diese besondere Art der Solarzelle soll Wasserstoff aus Wasser gewinnen können. Ein solcher Photoelektolyseur bleibt jedoch vorerst eine Vision. Eine Marktreife sei kurz- bis mittelfristig nicht zu erreichen. (Berliner Zeitung)

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