Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Thiemo Bräutigam

Heute in der Presseschau: Schwere Umweltkatastrophe in den USA, Rekordzahl bei Energiegenossenschaften, schrumpfende Solarwirtschaft und mehr.

Umweltkatastrophe in den USA: Im Bundesstaat North Carolina bereitet den Behörden ein Unfall in einem Kohlewerk sorgen. Bereits am Sonntag entdeckte ein Wachmann einen Rohrbruch, durch den 80.000 Tonnen Kohleasche und 27 Millionen Liter kontaminiertes Wasser in einen Fluss gelangten. Laut Angaben der amerikanischen Umweltschutzbehörde (EPA) handelt es sich um das drittgrößte Leck von Kohleasche. (thinkprogress)

Neu Delhi im Smog: Nicht nur in der chinesischen Hauptstadt Peking, auch im indischen Neu Delhi leiden die Bewohner unter starkem Smog. Die Schadstoffbelastung der indischen Haupststadt liegt viermal höher als die Grenzwerte es erlauben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor dem hohen Gesundheitsrisiko durch Feinstaub. (Handelsblatt)

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Teslas Marketing Coup: Obwohl das Unternehmen von Elon Musk erst ein paar Jahre alt ist, schaffte es das Model S zuletzt auf den fünften Platz der Top 10 der Verbraucher in den USA. Der jährlich durchgeführte Umfrage zum Markenbewusstsein der Kunden. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen sowie die ausgefeilte Marketingstrategie des Unternehmens haben ihren Teil dazu beigetragen. (Cleantechnica)

Trotz Fukushima: Die japanische Regierung erwägt die Genehmigung zum Bau von drei neuen Atomkraftwerken (AKW). Auch der Betreiber des havarierten Reaktors, Tepco, soll eines dieser Kraftwerke bauen. Bislang sind in Japan noch alle AKW abgeschaltet. Die anstehende Gouverneurswahl in Tokio könnte das jedoch ändern. (FAZ)

Solarwirtschaft schrumpft: Der Bundesverband Solarwirtschaft gab gestern bekannt, dass im letzten Jahr 124.000 neue Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von gut 3300 Megawatt installiert worden sind. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das ein Rückgang um 56 Prozent und der niedrigste Wert seit fünf Jahren. (Handelsblatt)

Energiegenossenschaften wachsen: Eine gegenläufige Entwicklung ist bei Deutschlands Energiegenossenschaften festzustellen. In den letzten drei Jahren verdoppelte sich ihre Zahl von 398 in 2010 auf 888 im vergangenen Jahr. Die Zunahme an Genossenschaften wir auch als demokratische Teilhabe an der Energiewende gewertet. (Renewables International)

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