Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Pascal Moser

News: Nissan plant 1000 Ladestationen für Elektroautos in EU, Erdgas klimaschädlicher als gedacht, Schweizer Geothermie-Projekt vor dem Aus.

Energiewende I: Die Deutsche Energieagentur beschreibt in einer Studie die Bedeutung von Speicherkraftwerken. Bereits ab einem Jahresanteil von 35 Prozent erneuerbarer Energien werden leistungsfähige Kurzzeitspeicher eine günstige und stabile Stromversorgung garantieren können. (Clean Thinking)

Energiewende II: Der CDU-Unternehmerverband lässt kein gutes Haar an der deutschen Energiepolitik: Die Energiewende sei in fast allen Bereichen ein Fehlschlag. Die geplante EEG-Reform reiche bei Weitem nicht aus. (Die Welt)

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Tierschutz: Der saarländische Tierschutzbeauftragte drängt auf eine Art Ausweis für Haustiere. Umweltminister Reinhold Jost (SPD) zeigte sich für eine Bundesratsinitiative in diese Richtung offen. In Deutschland sind Besitzer bisher nicht verpflichtet, Hunde oder Katzen mit einem Chip kennzeichnen zu lassen. (Focus)

E-Mobility: Nissan installiert in Europa 1000 öffentliche Ladestationen (CHAdeMo) für Elektroautos. Die schnellen Ladestationen können in einer halben Stunde 80 Prozent einer Batterie aufladen. Der Autohersteller rechnet damit, dass diese Investition den Absatz von Elektrofahrzeugen fördert. (Green autoblog)

Wilderei: An der Anti-Wilderei Konferenz in London hat sich der chinesische Schauspieler Jackie Chang für den Schutz der bedrohten Tiere ausgesprochen. In einem TV-Spot, der bald auf dem chinesischen TV-Sender CCTV ausgestrahlt werden soll, wirbt er für einen Verzicht auf Nasshorn Produkte unter seinen Landsleuten. (The Guardian)

Solarindustrie: In der kalifornischen Wüste ist die größte Solaranlage ihres Typs ans Netz gegangen. Das Ivanpah Solar Electric Generating System erstreckt sich über eine Fläche von fast 13 Quadratkilometer und hat eine Leistung von 400 Megawatt. Die 2.2 Milliarden teuere Anlage gehört unter anderem auch Google. Wir haben an dieser Stelle berichtet. (Huffington Post)

Erdgas: Das Magazin Science berichtet, dass die Förderung von Erdgas eine weit größere Methan-Emission mit sich bringt, als dies bislang vermutet wurde. So hat beispielsweise die amerikanische Umweltbehörde den Methanausstoß bisher um bis zu 50 Prozent zu tief angesetzt. (Forbes)

Geothermie: Das Geothermie-Projekt in St.Gallen steht vor dem Aus: Der Zufluss von heissem Wasser in 4000 Metern Tiefe beträgt nur etwa zehn Prozent der erhofften Menge. Dies ist zu wenig für das geplante Erdwärme-Kraftwerk. (St.Galler Tagblatt)

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