Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Freitag

von Pascal Moser

News: Windfarmen schwächen Hurrikane, RWE mit drei Milliarden Euro Verlust, mehr gewilderte Nashörner in Kenia und mehr.

Klimawandel: Jetzt haben sich auch die zwei ältesten wissenschaftlichen Institutionen der Welt in die Debatte um den Klimawandel eingeschaltet. Die britische Royal Society und die amerikanische National Academy of Sciences wenden sich mit einem gemeinsamen Bericht "Climate Change: Evidence & Causes" gegen Zweifler und Verschwörungstheoretiker. (FAZ)

RWE: Der Essener Stromriese RWE ist nach Informationen des Handelsblatts im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht: Der Energiekonzern hat unter dem Strich einen Nettoverlust von knapp drei Milliarden Euro verbucht. RWE will künftig ausschließlich in Erneuerbare Energien investieren - doch die Altlasten aus dem Atom- und Kohlezeitalter belasten die Bilanz des Konzerns mit Nettoschulden von mehr als 30 Milliarden Euro. (Handelsblatt)

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Australien: Auch hier schreiben die Energiekonzerne mit den Energieträgern Kohle und Gas Verluste. Auf eine entsprechende Anlage hat EnergyAustralia knapp 300 Millionen Euro abgeschrieben. Nachdem in der Vergangenheit die Strompreise für Endkunden gestiegen waren, haben viele Australier in Energieeffizienz und Solaranlagen investiert, so dass die Strompreise letztes Jahr wieder gefallen sind. (reneweconomy)

Energiewende: Eine repräsentative Umfrage der Universität Hohenheim ergab, dass nicht mal jeder vierte Bürger (24 Prozent) der Ansicht ist, dass die Bundesregierung bei der Umsetzung der Energiewende ihrer Verantwortung gerecht wird. Neun von zehn Bürgern (91 Prozent) gaben an, dass die Energiewende das Land noch lange beschäftigen wird. Hingegen meint nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent), dass die Verantwortlichen das Problem im Griff haben. (focus)

Windenergie: Was geschieht mit Offshore-Windfarmen, wenn ein Hurrikan über sie herzieht? Dieser Frage sind Forscher um Mark Jacobson von der Stanford University nachgegangen. Im Magazin Nature Climate Change vermuten sie nun, dass Windturbinen auf hoher See die Wirbelstürme sogar aufhalten können, da große Windfarmen den Windstrom verringern. (greenoptimistic)

Ölindustrie: Royal Dutch Shell steht vor großen Problemen: Schlechte Quartalsergebnisse, sinkende Fördermengen und Umweltverschmutzung auf den Ölfeldern in Nigeria belasten den Konzern. In der vergangenen Woche musste Shell den Betrieb einer wichtigen Pipeline in dem afrikanischen Land einstellen, da zu viel Öl wegen Lecks und Diebstahl verloren ging. Die Pipeline transportierte zuvor 150.000 Barrel Öl pro Tag. (oilprice)

Wilderei: In Kenya hat sich die Anzahl gejagter Nashörner verdoppelt. Letztes Jahr wurden mindestens 59 Tiere illegal wegen ihres begehrten Horns abgeschossen. Dies gab der Kenya Wildlife Service (KWS) bekannt. (Huffington Post)

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