Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

von Andreas Menn

Presseschau am Mittwoch: Selbstfahrende Elektroautos, Solarboom in Asien, preiswerter Ökostrom

Klimawandel: Das Jahr 2012 war das neuntwärmste seit 1850. Das meldet die World Meteorological Organisation in ihrem Jahresbericht über den Klimawandel. Zudem sei das vergangene Jahr das 27. Jahr in Folge mit einer überdurchschnittliche hohen globalen Temperatur. Der Report listet auch die Extremwetter-Ereignisse aus 2012 auf -  laut Ansicht der Forscher werden sie durch die Erderwärmung verstärkt. (Klimaretter)

Fotovoltaik: In Japan und China erleben Fotovoltaik-Hersteller in diesem Jahr einen kleinen Goldrausch. Dank der starken Nachfrage seien einige Modulhersteller entgegen des globalen Trend ausverkauft, melden die Marktforscher von GTM Research. Weltweit steht die Branche allerdings vor einem schweren Jahr: 100 Modulhersteller werden bis Ende 2013 Pleite gehen, erwarten die Analysten. Danach aber sei das Gröbste für die Branche überstanden. Profitieren werden die Verbraucher: Die Modulpreise sinken den Prognosen zufolge bis zum Jahr 2016 von 0,63 Cent pro Watt auf 0,47 Cent pro Watt. (PV Tech)

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Versauerung: Der Arktische Ozean ist mit der Eisschmelze ohnehin besonders stark vom Klimawandel betroffen - nun aber sorgt das Kohlendioxid aus Schloten und Auspuffen auch dazu, dass das Nordpolarmeer stark versauert. Seit Beginn der Industrialisierung ist der Säuregrad des Oberflächenwassers um 30 Prozent gestiegen, wie Forscher der acht Anrainer-Staaten des Eismeers in einer gemeinsam Studie feststellten. Die Folge: Die Gehäuse von Schalentieren werden brüchig; möglicherweise bedroht die Versauerung auch die Fortpflanzung der Fische. (Guardian)

Mobilität: Tesla will selbstfahrende Elektroautos bauen. Der kalifornische Elektroautobauer ist mit Google im Gespräch über dieses Thema, wie Tesla-Gründer Elon Musk der Nachrichtenagentur Bloomberg verriet. Google testet seit mehreren Jahren selbstfahrende Autos, die im Straßenverkehr bereits mehr als 700000 Kilometer unfallfrei zurückgelegt haben. Erst kürzlich hatte Google geäußert, seine Technik könne bereits in fünf Jahren kommerziell eingesetzt werden. Musk hält den Google-Autopiloten allerdings für zu teuer - statt Sensoren schlägt  er Kameras und Bilderkennungs-Software vor. (Bloomberg)

Strom: Ökostrom kostet fast genauso viel wie herkömmliche Stromtarife. Das jedenfalls ergibt sich aus der Statistik der Bundesnetzagentur: Demnach zahlten Kunden von Ökostrom-Tarifen am 1. April 2012 im Schnitt 26,10 Cent pro Kilowattstunde, gegenüber 26,06 Cent, die herkömmlicher Strom kostete. 11,8 Prozent der Stromkunden bezogen iim vergangenen Jahr grünen Strom - 2,1 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2011.  (Die Welt)

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