Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

von Andreas Menn

Cleantech-Presseschau am Mittwoch: Boomgeschäft Energiesparen, fair hergestelltes Handy, effizienter heizen

Atomkraft: Das deutsche Bundesumweltministerium ist besorgt um die Sicherheit des zerstörten Atomkraftwerks Tschernobyl. Ein Einsturz des Sarkophargs, der die strahlende Ruine umhüllt, könne nicht ausgeschlossen werden, schreibt die Behörde in einem Bericht. Sollte es dazu kommen, könnten radioaktive Stoffe in die Umgebung gelangen. Erst im Februar war das Dach einer Maschinenhalle in Tschernobyl eingestürzt; strahlende Substanzen wurden dabei nicht freigesetzt. (Handelsblatt)

Energie: Boomgeschäft Energieeffizienz: Deutsche Unternehmen machten im vergangenen Jahr 146 Milliarden Euro Umsatz mit Produkten, die beim Energiesparen helfen, zum Beispiel isolierende Baustoffe oder Software für das Gebäudemanagement. Laut dem Branchenverband Deneff wuchs das Geschäft mit dem Energiesparen im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent; 800000 Arbeitsplätze hängen inzwischen von der Energiesparbranche ab. (Spiegel Online)

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Wärme: Deutsche Heizungen sind hoffnungslos veraltet und verschwenden Energie; nur 20 Prozent aller Heizanlagen entsprechen dem Stand der Technik. Das geht aus einer Studie hervor, die der Energiekonzern Shell und der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) vorgestellt haben. Würden die deutschen Heizungen bis 2030 modernisiert und dabei neue Heiztechniken und erneuerbare Energien eingesetzt, ließen sich der Untersuchung zufolge die Treibhausemissionen des deutschen Gebäudesektors um 30 Prozent senken. (Sonnenseite)

Gadgets: Noch in diesem Jahr will die niederländische Stiftung Waag Society ein Fair-Trade-Handy auf den Markt bringen. Der Clou des Fairphone genannten Geräts: Seine Rohstoffe wie Kobalt, Coltan oder Zinn stammen nachweisbar aus Regionen, in denen die Arbeiter nicht ausgebeutet werden. Preis für das faire Handy: 325 Euro. 15000 Internet-Nutzer haben bereits ihr Interesse für das Fairphone angekündigt (Chip)

Wasser: Der Markt für intelligente Wasserzähler wird laut einer Studie allein in den USA bis zum Jahr 2020 auf 2,2 Milliarden Dollar wachsen. Neue Techniken werden zudem Lecks in Wasser-Leitungsnetzen aufspüren und damit die Kosten der Wasserversorgung senken, erwarten Experten. (Greentech Media)

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