Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

von Matthias Streit

News: Biosprit Hersteller Verbio setzt auf Palmöl, Energieeffizienzpakt in Bayern, Australien baut Solarkraftwerk für 450 Millionen Dollar.

Biokraftstoffe: Der Leipziger Biosprit-Hersteller Verbio setzt künftig auf Palmöl aus Südostasien statt wie bisher Raps und Roggen aus Deutschland. Dies berichtete der Radiosender mephisto 97.6. Laut Unternehmensangaben handele es sich um einen wirtschaftlich notwendigen Schritt. Seit einem Jahr habe das Unternehmen knapp 20 Millionen Euro Verluste geschrieben. (mephisto 97.6)

Energiewende: Einen Energieeffizienzpakt mit 45 Vertreten aus Unternehmen, Verbänden und Kirchen hat gestern der bayrische Wirtschaftsminister Martin Zeil geschlossen. Der Pakt umfasst 217 Ziele für Energieeinsparungen. Umweltverbände kritisierten den Zusammenschluss als unzureichend. Der BUND sprach von einer "wirkungslosen Mogelpackung". (Süddeutsche Zeitung)

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Solarkraft: Für 450 Millionen Dollar wird bis zum Jahr 2015 das größte australische Solarkraftwerk in der Nähe von Sidney gebaut. Das Vorzeigeprojekt wurde bereits vor sechs Jahren geplant. Erst heute haben sich der Klimwandel-Minister Mark Butler und das Unternehmen AGL auf einen Finanzierungsplan einigen können. Der Bau soll im nächsten Jahr beginnen. (RenewEconomy)

Wissenschaft: In Rochester im US-Bundesstaat New York entsteht ein 23 Millionen Dollar teures Forschungszentrum für Energiespeicher. Dies berichtete das Onlineportal CleanTechnica. Finanziert wird das Projekt aus öffentlichen und privaten Geldern des New York Battery and Energy Storage Technology Consortium einerseits und der niederländischen Energieberatung DNV Kema andererseits. (CleanTechnica)

Wassermangel: Das größte Wasserreservoir des US-Staates New Mexico "Elephant Butte" ist auf seinem niedrigsten Stand seit 40 Jahren. Im Vergleich zu den 1980er und 1990er Jahren seien derzeit nur noch drei Prozent der Wassermengen verfügbar. Ursachen für den Wassermangel seien dem Weblog ClimateProgress zufolge die anhaltende Hitze und wenige Niederschläge in den vergangen zwei Jahren. (ClimateProgress)

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