Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

von Jan Willmroth

News: Trickreicher Kompromiss bei Abgas-Grenzwerten, Methan-Emissionen aus den USA viel höher als gedacht, BMW i-Modelle massenhaft vorbestellt.

Koalitionsvertrag: Bis in die Nacht hinein haben die Spitzen von Union und SPD weiterverhandelt, nun steht der Koalitionsvertrag. Ein interessanter Punkt fehlt nun: Im endgültigen Entwurf findet sich kein Wort mehr über einen Fonds, mit dem die großen Energiekonzerne stärker an den Kosten des Atomausstiegs beteiligt werden sollten. (Reuters)

Abgas-Grenzwerte: Die deutsche Automobilindustrie hat der EU-Richtlinie für CO2-Grenzwerte bei Neuwagen ihren Stempel aufgedrückt. Der ab 2020 gültige Grenzwert von durchschnittlich 95 Gramm CO2 je Kilometer gilt erst später für die gesamte Flotte eines Herstellers - und Elektrofahrzeuge können angerechnet werden. (Sueddeutsche)

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Mangelnde Transparenz: Laut einem Marktcheck der Verbraucherzentrale Bremen weisen Anbieter von Umwelt-Investments unzureichend auf Risiken hin. Bei drei Vierteln von 54 untersuchten Anlageprodukten fehlt der Hinweis auf ein Totalverlust-Risiko. (Zeit Online)

Lavendelfelder: Die südfranzösische Provence muss in zwanzig Jahren eventuell auf ihr Wahrzeichen, die Lavendelfelder, verzichten. Grund dafür ist eine wachsende Zikaden-Plage, die Forscher mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. (The Guardian)

Elektroautos ausverkauft: BMW hat Zahlen zu seinen Elektrofahrzeugen präsentiert. Dem Unternehmen zufolge seien schon mehr als 10.000 Bestellungen für das E-Auto i3 eingegangen. Der mehr als 100.000 Euro teure Hybrid-Sportler i8 sei für 2014 bereits ausverkauft. (Gas 2.0)

Methan-Emissionen: Die Förderung von Gas und Öl und die Landwirtschaft verursachen rund 50 Prozent mehr Methan-Emissionen, als von der US-Umweltbehörde EPA geschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine zu Wochenbeginn veröffentlichte Studie der Universität Harvard. Methan gilt als deutlich klimaschädlicher als Kohlendioxid. (The Hill)

Methan-Emissionen 2: Der Meeresboden vor der Küste Norsibiriens gibt mehr als doppelt so viel Methan frei, wie bislang geschätzt. Das ist das Ergebnis einer Studie in der Zeitschrift Nature Geoscience. (International Business Times)

Interaktive Grafik: Das Zeitalter der fossilen Brennstoffe ist noch lange nicht vorbei. In den vergangenen zehn Jahren sind die Öl- und Gasreserven sogar noch gewachsen. Wie und warum, erklärt diese interaktive Grafik. (The Guardian)

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