Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

von Pascal Moser

News: Regierungsexperten empfehlen Abschaffung des EEG, Munition in der Nordsee behindert Energiewende, Autos sollen bald weniger CO2 ausstoßen.

Energiewende I: Eine Expertenkommission empfielt der Bundesregierung das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) komplett abzuschaffen. Das EEG sei weder ein kosteneffizientes Instrument für den Klimaschutz, noch entfalte es eine messbare Innovationswirkung, stellt die Expertenkommission "Forschung und Innovation" in ihrem neuen Jahresgutachten fest. (FAZ)

Energiewende II: In der Ost- und Nordsee befinden sich geschätzt 1,6 Millionen Tonnen konventionelle und 70.000 Tonnen chemische Kampfmittel. Die alte Munition wird die Energiewende um mehrere Monate verzögern, glauben Experten. Wenn der Sprengstoff beim Verlegen von Kabeln explodiert, könnte es zu Massendetonationen kommen. (TechnologyReview)

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USA: Per Videobotschaft sprach der amerikanische Außenminister John Kerry gestern am World Ocean Summit. Er rief dazu auf, endlich die geeigneten Massnahmen zu ergreifen, um gegen Überfischung, Umweltverschmutzung und Klimawandel vorzugehen. Dies ist bereits das zweite Mal in diesem Monat, dass sich Kerry dezidiert zum Klimawandel äußert. (Guardian)

Europäische Union: Das EU-Parlament hat gestern das weltweit strengste CO2-Gesetz für Neuwagen beschlossen. Ab 2021 sollen für die Flotten der Hersteller im Schnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer zugelassen sein und nicht wie bisher 130 g/km. Besonders deutsche Autobauer hatten sich gegen die strengeren Vorschriften gewehrt. (Guardian)

Elektroauto: Der Bundesrat will Elektroautos gesetzliche Parkvorrechte an Ladestationen einräumen und diese vollständig von Parkgebühren befreien. Dieser Vorschlag von letztem November findet nun auch die Zustimmung des Bundesministeriums für Verkehr. (derenergieblog)

China: In der laufenden Handelsperiode wird das Land etwa 22 Millionen Tonnen Getreide importieren müssen. Im Jahr 2006 hatte China noch 10 Millionen Tonnen exportiert. Als Hauptursache für den steigenden Nahrungsmittelbedarf gilt der zunehmende Fleischkonsum. So aßen Chinesen im Jahr 2013 107 Millionen Tonnen Schweinefleisch - das ist rund die Hälfte des gesamten weltweiten Konsums. (Treehugger)

Studium: Damit die Energiewende gelingt, braucht es viele Fachkräfte. Dafür will die Technische Universität Berlin (TU) jetzt eine Ausbildungsgrundlage schaffen. Gleich drei neue Onlinestudiengänge zum Thema Energiewende starten im kommenden Sommersemester. Die Programme schließen mit einem Master ab und können berufsbegleitend studiert werden. (HAZ)

Windenergie: Die Evangelische Kirche in Mecklenburg will künftig selbst Windparks betreiben und als Produzent von Ökostrom einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bereits heute sind gemeindeeigene Flächen mit 30 Windrädern verpachtet. (Focus)

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