Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

von David Sahay

News: Erderwärmung stärker als gedacht, Pflanzencyborgs in US-Labors erschaffen, EU will Industrieausnahmen bei EEG weiter erlauben und mehr.

Energiewende I: Die Bundesregierung will Differenzen mit den Ländern zur Energiewende bei einem Gipfel mit den Ministerpräsidenten klären. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel luden die Länderchefs zu einem Gespräch am 1. April ein. Hintergrund ist die Diskussion um die Reform des EEG. (Süddeutsche)

Energiewende II: Im Streit zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission um die EEG-Umlage zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung wolle EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia für 65 energieintensive Industriezweige auch weiterhin eine Sonderbehandlung erlauben. (T-Online)

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Emissionshandel: Die Reparatur des europäischen Emissionshandels hat begonnen. So wird die Versteigerungsmenge des Jahres 2014 im europäischen Emissionshandel ab sofort um insgesamt 400 Millionen Zertifikate verringert. Bisher hatte ein Überangebot an Zertifikaten das Konzept ausgehebelt. (BMUB)

Klimaschutz: Mehr als 20 Umwelt- und Entwicklungsverbände aus Nordafrika und dem Nahen Osten, der MENA-Region, haben sich in einem offenen Brief an die EU gewandt. Sie drängen auf ambitionierte europäische Klimaschutzziele. Andernfalls könnten die MENA-Staaten dem angestrebten Weltklimavertrag 2015 in Paris ihre Zustimmung verweigern. (Klimaretter)

Erderwärmung I: Wissenschaftler der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA erwarten einen stärkeren Anstieg der Erderwärmung als erwartet. Die Forscher korrigierten in einer Studie aktuelle Schätzungen um bis zu 20 Prozent nach oben. Grund dafür seien bisher unberücksichtigte Stoffe in der Luft, sogenannte Aerosole. (Ecowatch)

Erderwärmung II: Der Klimawandel wird größere Ausfälle in Ernteerträgen verursachen als bisher gedacht. Das ist das Ergebnis einer neuen Modellstudie. Die Forscher rechnen mit zwei Prozent Ernteausfällen pro Jahrzehnt, ausgehend von einer Temperaturerhöhung um zwei Grad bis 2050. (Guardian)

Pflanzen-Cyborgs: Wissenschaftler der US-Eliteuni MIT haben Fortschritte bei der künstlichen Verbesserung von Pflanzen gemacht. Mithilfe von winzig kleinen Nanoröhren gelang es ihnen, die Photosynthese der Pflanzen um bis zu 30 Prozent zu verbessern. (Cleantechnica)

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