Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Mittwoch

von Jan Willmroth

News: EEG-Reform kommt nicht gut weg, USA könnten bald ohne Öl-Importe auskommen, Wüsten dienen als natürliche CO2-Speicher.

Kommentare zur EEG-Reform: Das Bundeskabinett hat Sigmar Gabriels Vorschlag für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes verabschiedet. Zeit Online bewertet die Reform nur als "kleines Reförmchen". Die tageszeitung sieht die Idee einer gerechten Kostenverteilung der Energiewende ad absurdum geführt.

Spiegel Online gibt Gabriel den Titel "Genosse der Bosse", die Sueddeutsche Zeitung schreibt von Diplomatie auf Kosten der Verbraucher. Auch viele regionale Medien wie die Stuttgarter Zeitung kritisieren die beschlossenen Ausnahmen für die Industrie.

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Öl-Importe: Einer neuen Prognose der US-Energiebehörde EIA zufolge könnten die USA 2037 ohne Erdölimporte auskommen, sollte die heimische Produktion auf hohem Niveau bleiben. Die Prognose beruht aber auf vielen unsicheren Schätzungen. (Bloomberg)

Klimawandel I: Der infolge des Klimawandels ansteigende Meeresspiegel bedroht laut einer neuen Nature-Studie weltweit mehr als Zehntausend tief liegende Inseln. Ein Insel-Verschwinden hätte dramatische Auswirkungen auf viele seltene Tier- und Pflanzenarten. (Mongabay)

Klimawandel II: Die Wüsten und Trockengebiete der Erde könnten die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre verringern. Eine Langzeitstudie von US-Forschern kommt zu dem Ergebnis, dass Wüsten als natürliche CO2-Speicher dienen und als solche noch wichtiger werden dürften. (Washington State Universtiy)

Hier ein Video zur Studie:



Atlas der Umweltkonflikte: Umweltgruppen haben den weltweit ersten "Atlas der Umweltgerechtigkeit" ins Netz gestellt. Die Macher wollen damit möglichst viele ökologische Konflikte rund um den Globus dokumentieren. Als Quellen dienen offizielle Berichte sowie Hinweise nach dem Crowdsourcing-Prinzip. (Green Prophet)

Im Kampf gegen Methan: Forscher, Ingenieure und Politiker kümmern sich zunehmend um eines der großen Probleme der Fracking-Technologie: den unkontrollierten Austritt von Methan, das als Treibhausgas weitaus potenter ist als Kohlendioxid. Die Uni-Zeitung Yale Environment 360 beschreibt das in einer lesenswerten Analyse. (Yale Environment 360)

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