Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von Benjamin Reuter

Moblitäts-Startup Better Place ist pleite, China startet Emissionshandel, Indonesiens Regenwald verschwindet rapide und mehr.

Pleite: Der wohl anspruchvollste Versuch, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, ist gescheitert. Gestern teilte das israelische Startup Better Place mit, dass es Insolvent sei. Das Unternehmen wollte ein Batterietauschsystem etablieren. Leere Akkus sollten einfach gegen volle getauscht werden können, was lange Ladezeiten erspart. Knapp 850 Millionen Dollar verbrauchte das Unternehmen. (Washington Post)

Solar: Sonnenenergie ist jetzt in 102 Ländern genauso teuer (oder billig) wie Strom aus der Steckdose, berichtet Cleantechnica.

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Umwelt: Der verbliebene Regenwald in Sumatra wird wohl in den nächsten 20 Jahren verschwinden. In den vergangenen Jahren wurde rund die Hälfte des Regenwalds in Indonesien gerodet - und schon jetzt sind Konzessionen verteilt, 70 Prozent des verbliebenen Waldes zu fällen. (Guardian)

Schiefergas: Die unkonventionelle Förderung von Erdgas könnte in Großbritannien jährlich vier Milliarden Pfund zur Wirtschaftsleistung beitragen und rund 70.000 Jobs schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Guardian auswertet.

Klimaschutz: Großbritannien hat von den anderen EU-Ländern gefordert, sich einem engagierterem Klimaschutz anzuschließen und die Emissionen bis 2030 um knapp die Hälfte zu senken. Bisher sehen die Ziele eine Reduktion von 20 Prozent bis 2020 vor. (Independent)

Emissionshandel: China startet mit seinem eigenen Emissionshandelssystem, das nach und nach in den größten Städten des Landes greifen soll. Der Vorwurf, dass China nichts für den Klimaschutz tue, stimmt also nicht mehr. (Mongabay)

 

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