Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von Thiemo Bräutigam

News: CDU will Ökostromförderung bis 2020 streichen, Hersteller sollen Elektrogeräte zurücknehmen und mehr.

Energiewende: Die Union will die Ökostromförderung bis 2020 beenden, berichtet Zeit-Online. Wie es der Zubau der erneuerbaren Energien danach weitergehen soll , weiß die CDU aber wohl auch nicht genau.

Neue Netze: Die Energiewende hakt unter anderem, weil es schwierig ist, den Strom von den Windrädern im Norden nach Süden zu bekommen. Einem Medienbericht zufolge will Energiekommissar Oettinger nun Abhilfe schaffen und 5,8 Milliarden Euro in neue Trassen stecken. (FAZ)

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Umwelt: Der Zyklon "Phailin" ist im Südosten Indiens auf Land getroffen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde riss der Sturm Bäume um und beschädigte Stromleitungen. In einer der größten Evakuierungen der Landesgeschichte suchten hunderttausende Menschen Schutz. (Spiegel Online)

Biokraftstoffe: Einem Faktencheck der Agentur für Erneuerbare Energie (AEE) zufolge, ist klimafreundliche Mobilität ohne Biokraftstoffe unrealistisch. Die Förderung von Biokraftstoffen in Form von Steuerbegünstigungen wird bis 2015 auslaufen. Insbesondere auf Aufbau von Beschäftigung und die Verringerung von Brennstoffimporten sprechen laut AEE für die Nutzung von Biokraftstoffen. (Sonnenseite)

Unternehmen: Bei einem Treffen der EU-Umweltminister wurde der Beschluss gefasst, Herstellern von Elektrogeräten die Rücknahme ausgedienter Geräte vorzuschreiben. Diese sollen verpflichtet werden Fernseher, Computer oder Rasierapparate kostenlos zurückzunehmen und umweltfreundlich zu entsorgen. (Spiegel Online)

Energie: Aus einem Bericht der Generaldirektion Energie, der EU-Kommissar Günther Oettinger vorsteht, wurden laut Sueddeutsche Zeitung brisante Fakten gestrichen. Es soll dabei um jene Gelder gehen, die Kohle- und Gaskraftwerke sowie die Atombranche erhält. Dabei soll es sich um insgesamt 130 Milliarden Euro jährlich handeln. (Sueddeutsche)

Stromversorgung: Insgesamt 28 Anträge auf Stilllegung alter Kohle- und Gaskraftwerke liegen der Bundesnetzagentur zur Zeit vor. Als Grund wird die mangelnde Rentabilität der Kraftwerke angegeben. Da viele der Kraftwerke aus Sicht der Bundesnetzagentur für die Versorgungssicherheit notwendig seien, werden einige der Anträge wohl abgelehnt werden. (Klimaretter)

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