Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von Thiemo Bräutigam

News: NRW will bei Energiewende bremsen, 1500 Unternehmen von Stromnetzabgaben befreit, Forscherteam zählt Bäume im Amazonas und mehr.

Energiewende: Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen schlagen Alarm: Die wirtschaftlichen Probleme vieler Stadtwerke und des Energiekonzerns RWE führten vor allem im Ruhrgebiet zu einer „Sparorgie“ (FAZ). Ob NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) deshalb die Idee hat, die Energiewende zu drosseln, wie Der Westen berichtet?

Unternehmen: Hunderte Firmen profitieren von einer Ausnahme bei den Stromnetzentgelten. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen haben 2013 bereits 1500 Unternehmen einen Rabatt beantragt. Die Regelung betrifft unter anderem Hotels, Autohäuser, Golfclubs. (Spiegel Online)

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Lebensmittelverschwendung: Der Supermarktgigant Tesco setzt sich verstärkt mit der Verschwendung von Lebensmitteln auseinander. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres seien in den Supermärkten 28.500 Tonnen Lebensmittelabfall entstanden. Unter anderem soll der Hinweis zum baldigen Verzehr bei frischem Obst und Gemüse entfallen. (Guardian)

CO2-Emissionen: Laut einer aktuellen Studie der TU München in Zusammenarbeit mit Siemens, ließe sich der gesamte CO2-Ausstoß der EU bis 2030 einsparen. Nötig dafür wäre eine Umstellung der Stromversorgung von Kohle auf moderne Gaskraftwerke. Die Emissionen würden im Vergleich zum heutigen Stand sogar sinken. (Sonnenseite)

Bauminventur: Ein internationales Forscherteam hat erstmals einen Überblick über den Baumbestand im Amazonas-Regenwald erstellt. Über 16.000 Arten sind dabei gezählt worden. Insgesamt gibt es im Amazonasbecken, dessen Fläche doppelt so groß wie die EU ist, knapp 400 Milliarden Bäume. (Welt)

Weltklimarat: Statt großer Klimaberichte erwägt der IPCC laut eines Berichts bei Spiegel Online, kleinere Reports zu einzelnen Umweltfragen herauszugeben. Schon lange wurde eine Reform des Weltklimarates gefordert. Der nächste Teil des aktuellen Sachstandsberichts soll offiziell im März vorgestellt werden.

Atomkraft: Nun ist es fix: Der erste Neubau eines Atomkraftwerkes seit dem Unfall in Fukushima von 2011 findet in England statt. Zusammen mit dem französischen Konzern EDF und chinesischen Investoren wird der Reaktor Hinkley Point C entstehen, der eine Erweiterung des bestehenden Kraftwerks darstellt. (Guardian)

 

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