Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von Pascal Moser

News: USA will Klimaschutzfonds einrichten, NRW-Ministerpräsidentin sorgt sich um Industrie, China gewährt mehr Kaufanreize für E-Autos als geplant.

Elektromobilität: Laut französischen Medienberichten hat Mia Electric vergangenen Mittwoch offiziell Gläubigerschutz beantragt. Die Produktion ruht, weil Zulieferer und Mitarbeiter nicht bezahlt werden konnten. Eines der letzten E-Auto-Experimente eines kleinen Herstellers droht zu scheitern. (Electrive Net)

China: Das Land kürzt die Kaufanreize für Elektrofahrzeuge weniger stark als erwartet. Bisher gab es zwischen 35.000 und 60.000 Yuan Kaufunterstützung (4200 bis 7200 Euro). In diesem Jahr soll der Wert um fünf Prozent und im nächsten Jahr um zehn Prozent sinken. Geplant war ursprünglich eine Reduzierung um 15 und 20 Prozent. (Sustainable Transport)

Anzeige

Meeresenergie: Im Süden von Wales soll eine riesige Lagune bald große Mengen Strom liefern. Jetzt hat das Projekt die erste bürokratische Hürde genommen. (Cleantechnica)

Naturkatastrophen: Großbritannien diskutiert über den Zusammenhang zwischen Überschwemmung und Klimawandel: Für Oppositionsführer Ed Miliband ist Klimawandel eine sträflich vernachlässigte Frage der nationalen Sicherheit. Der Ökonom Nicholas Stern sieht seinen bekannten Stern Report aus dem Jahr 2006 bestätigt. (The Guardian)

USA: Präsident Barack Obama hat am Freitag während einer Reise in das von einer historischen Dürre geplagte Kalifornien angekündigt, Opfer des Klimawandel zu unterstützen. Er will beim Kongress eine Milliarde US-Dollar für einen "climate change resilience" Fonds beantragen. (Reuters)

Klimawandel: Forscher des American Association for the Advancement of Science (AAAS) haben herausgefunden, dass sich die als Jet Stream bekannte Luftströmung wegen wärmerer Temperaturen in der Arktis verschiebt. Dies könnte das Wetter in Nordamerika und Europa dauerhaft verändern. (BBC)

Energiewende I: Greenpeace übt scharfe Kritik an den Plänen der Bundesregierung zur EEG-Reform. Die Vermarktungspflicht für Erneuerbare Energien begünstige Strom aus Kohle und Atom. Gleichzeitig würden die geplanten Änderungen die Energiewende teurer machen. (FR)

Energiewende II: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft fordert eine Strompreis-Diskussion zum Erhalt des Industriestandorts Deutschlands. Vor allem in der Stahl- und Chemieindustrie seien hunderttausend Jobs im Gefahr. (FAZ)

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%