Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von Pascal Moser

News: Deutsche Haushalte schlecht beim Stromsparen, ExxonMobil-Chef klagt gegen Fracking, wieder Smogalarm in Chinas Städten.

Energiewende: Die Gewerkschaft IG Bergbau Chemie und Energie (IG BCE) will mit einer nationalen Kraftwerks-Union den angeschlagenen Versorgern helfen und die Energiewende absichern. Steinkohlekraftwerke sollen in einer eigenen Gesellschaft gebündelt werden, um 5000 Arbeitsplätze zu sichern und die Kosten zu senken. Das Bundeswirtschaftsministerium reagierte zurückhaltend auf den Vorschlag. (Welt)

Fracking: Der CEO von ExxonMobile Rex Tillerson ist bisher als lauter Befürworter von laschen Fracking-Gesetzen aufgefallen und hat mit seinem Unternehmen den Frackingboom in den USA mitgetragen. Eine Ausnahme macht er allerdings, wenn sein privates Grundstück von Fracking betroffen ist. Er geht gerichtlich gegen einen geplanten Wasserturm für Fracking in seinem Wohnort in Dallas (Texas) vor. (Wall Street Journal)

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Klimawandel: Das arktische Eis ist in diesem Winter weit weniger gewachsen als in den Vorjahren. In den letzten Wochen hat sich der für den Winter übliche Anstieg der Meereismassen dramatisch verlangsamt. Schuld daran sind die hohen Temperaturen in Luft und Seewasser in der Arktis. In der Barentssee lagen die Temperaturen im Februar 10 Grad über dem Durchschnitt der letzten Jahre. (ClimateCentral)

Stromverbrauch: Die Deutschen haben 2013 nur unwesentlich weniger Strom verbraucht als 2012, trotz den seit 2013 geltenden schärferen EU-Richtlinien zu sparsameren Elektrogeräten und Lampen. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen 120-Städte-Studie des Versicherungs- und Energieportals preisvergleich.de. Auffallend ist, dass reichere Städte wesentlich mehr Strom verbrauchen als ärmere Städte. Der durchschnittliche pro Kopfverbrauch lag bei 1.836 Kilowattstunden. (cleanenergy project)

China: Schwerer Smog belastet die Luft in Chinas Städten. Betroffen sind vor allem der Norden und Osten des Landes. In Peking wurde am Montag den vierten Tag in Folge die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Kinder und ältere Menschen wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Die Zahl der Patienten mit Lungenproblemen in Spitälern steigt. (Bloomberg)

Smart Grids: China kommt beim Ausbau von intelligenten Stromnetzen schneller voran als die USA. Im Jahr 2013 hat das Land rund 4,3 Milliarden Dollar in den Ausbau der Stromnetze investiert. Das ist fast ein Drittel der weltweiten Investitionen in Smart Grids. (Businessweek)

USA: Einige Bundesstaaten und Industrie-Lobbygruppen klagen gegen die Emissionsbeschränkungen der amerikanischen Regierung. Da entsprechende Gesetze im Kongress gescheitert sind, versuchte Barack Obama zuletzt per Präsidialerlass Maßnahmen gegen den Ausstoß von Treibhausgasen zu ergreifen. Das Verfassungsgericht muss nun einzelne Bestandteile der Verordnung prüfen. (Huffington Post)

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