Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von David Sahay

News: Überdurchschnittliche Stromkosten für deutsche Haushalte, steigende Schäden durch Hochwasser, kein Fracking in Los Angeles und mehr.

Energiewende: Deutsche Verbraucher liegen bei den Stromkosten europaweit auf Platz zwei. Grund dafür ist unter anderem die Energiewende, die aktuell mit mehr als sechs Cent pro Kilowattstunde zu Buche schlägt. So bezahlten deutsche Haushalte 2013 im Schnitt 29 Cent je Kilowattstunde, der EU-Durchschnitt lag bei 20 Cent. (Handelsblatt)

Klimawandel: Laut einer Studie niederländischer Forscher sollen sich die durch Hochwasser entstehenden Kosten in den nächsten Jahren vervielfachen. Die Experten vermuten bis 2050 einen Kostenanstieg um 18,5 Milliarden Euro. Derzeit liegen die Kosten bei jährlich etwa 4,5 Milliarden. Grund dafür seien neben dem Klimawandel auch das Bevölkerungswachstum und die Urbanisierung. (Guardian)

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China: Erneut haben die Schadstoffbelastungen in Peking Höchstwerte erreicht. In der Nacht auf Montag stieg der Index auf das 17-Fache des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwertes. Zuletzt hatten Winde dafür gesorgt, dass die Belastungen zurückgingen. (Augsburger Allgemeine)

Fracking: Der Stadtrat der US-Metropole Los Angeles hat sich einstimmig gegen das Fracking-Verfahren zur Erdgas oder Erdölförderung entschieden. Damit gilt ein stadtweites Fracking-Verbot bis bewiesen ist, dass das Verfahren keinerlei Risiken birgt. (Gas2)

Solar: Das internationale Photovoltaik-Unternehmen First Solar hat einen neuen Wirkungsgrad-Rekord bei Solarzellen erreicht. Das US-Energieministerium bestätigte den Rekordwert von 20,4 Prozent. Das amtliche Ergebnis übertrifft den bisherigen Rekord von 19,6 Prozent Wirkungsgrad, den das Unternehmen GE Global Research im letzten Jahr aufgestellt hatte. (Sonnenseite)

USA: Eine Koalition aus Gouverneuren zahlreicher US-Bundesstaaten will den Ausbau der Stromnetze in den USA vorantreiben. Erklärtes Ziel ist die Integration von mehr Windenergie. Die Chefs der Bundesstaaten treffen sich derzeit mit Experten des Federal Energy Regulatory Commissioners (FERC). Neben der Modernisierung der Stromnetze ist eine regionale Zusammenarbeit geplant, um den Einsatz von Windenergie zu fördern. (Ecowatch)

Mobilität: Das amerikanische Elektroauto Tesla Model S ist das beliebteste Auto Amerikas in diesem Jahr. Das ergab eine Verbraucher-Studie. Der Wagen konnte sich damit unter anderem gegen den Audi A6, dem Toyota Prius und den BMW 328i durchsetzen. (Gas2)

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