Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von David Sahay

News: Deutsches Klimaschutzziel in Gefahr, keine Umlage für importierten Ökostrom, Energie aus künstlichen Blättern und mehr.

Energiewende I: Laut vorläufigen Berechnungen des Umweltbundesamtes ist der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 in Deutschland im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent gestiegen. Als Grund wird der lange Winter vermutet. Das deutsche Klimaschutzziel sei damit ernsthaft in Gefahr, warnen Experten. (Tagesschau)

Energiewende II: Das Bundeswirtschaftsministerium hat erklärt, dass deutsche Verbraucher auch künftig importierten Ökostrom nicht subventionieren müssen. Hintergrund ist ein Verfahren des Europäischen Gerichtshofs. Der hatte geprüft, ob die inländische Ökostromumlage auch für ausländischen Ökostrom gelten muss. (Handelsblatt)

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Umwelt: Forscher haben dutzende Chemikalien in der Ozonschicht über der Antarktis nachgewiesen, die zerstörend auf sie wirken. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die in der Fachzeitschrift Nature Geoscience publiziert wurde. Bei den gefundenen Chemikalien handele es sich um verbotene, sehr starke Treibhausgase. Ihre Herkunft war zunächst unklar. (Guardian)

Peru: Eleodoro Mayorga, peruanischer Energieminister, hat angekündigt, die Auflagen für die Förderung von Öl und Gas lockern zu wollen. Seismische Tests würden künftig nicht länger vorab auf Umweltverträglichkeit geprüft. Das peruanische Umweltministerium distanzierte sich umgehend von der Ankündigung Mayorgas. (Guardian)

Klimawandel I: Die Erreger der Tropenkrankheit Malaria werden sich durch weltweit steigende Temperaturen auch in bisher nicht betroffene Regionen ausbreiten. Das berichtet eine in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Studie. Bisher war die Krankheit überwiegend im Raum Afrika verbreitet. (Klimaretter)

Klimawandel II: Laut einer Studie der Universität Innsbruck und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung ist das Weltkulturerbe vom steigenden Meeresspiegel bedroht. Langfristig seien 136 von 700 gelisteten Kulturdenkmälern betroffen, so die Forscher. Grundlage ist eine Modellstudie, die einen Zeitraum von 2000 Jahren untersucht. (Cleanenergy)

Energie: Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory arbeiten derzeit an der Energiegewinnung aus künstlichen Blättern. Ziel sei die Photosynthese der Pflanzen nachzustellen, also die Gewinnung von Energie aus Sonnenlicht durch eine chemische Reaktion. Die Blätter könnten so auch als Speicher für Solarenergie genutzt werden. (Cleantechnica)

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