Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

Presseschau: Die wichtigsten Nachrichten am Montag

von Benjamin Reuter

News: EEG-Umlage wird trotz Reform weiter steigen, Fracking in Deutschland bald wieder erlaubt, eine Millionen Solarlampen in Afrika und mehr.

Energiewende I: Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) will gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) gegen die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) der Bundesregierung klagen. (WirtschaftsWoche)

Energiewende II: Der Kompromiss zwischen Bund und Ländern bei der Reform der Energiewende wird Stromkunden teuer zu stehen kommen. Nach Informationen des SPIEGEL werden Verbraucher in den kommenden sechs Jahren mit rund zehn Milliarden Euro belastet. (Spiegel)

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Energiewende III: Auch weitere Experten kommen zu dem Ergebnis, dass die EEG-Umlage mit den Reformen Sigmar Gabriels nicht fallen, sondern steigen wird. So auch der Vorsitzende der Monitoring-Kommission zur Energiewende im Auftrag der Bundesregierung, Andreas Löschel. Er rechnet mit einem Anstieg von zwei Cent in den nächsten Jahren. (WirtschaftsWoche)

Mobile Stromversorgung: Der japanische Elektronikriese Panasonic will noch in diesem Jahr einen Container mit einer Batterie-Solarkombination auf den Markt bringen, der ganze Dörfer mit Strom versorgen kann. Zwei Megawattstunden Strom kann der Akku speichern. (Cleantechnica)

Carsharing: Aktuell gibt es Streit darum, wie viel Nutzer zahlen müssen, die ihre Carsharing-Autos ins Parkverbrot stellen. Der Anbieter DriveNow (BMW) zum Beispiel, berechnet 25 Euro Bearbeitungsgebühr zusätzlich zur eigentlichen Strafe. (Mobilaro)

Fracking: Das umstrittene Fracking erlebt in Deutschland ein Comeback: Im Mai soll das Verfahren in Mecklenburg-Vorpommern nach SPIEGEL-Informationen erstmals seit 2011 wieder eingesetzt werden - allerdings nicht in Schiefergestein. Auch in Niedersachsen deutet sich ein Kurswechsel an. (Spiegel)

Afrika: Die US-Organisation SolarAid hat eine Millionen ihrer Solarlampen an Familien in Afrika ausgegeben. Die beleuchteten ihre Wohnungen bisher meist mit Petroleum und sparen dadurch jetzt Geld. (Blue and Green tomorrow)

Erdöl: Die Erschließung von einem der aktuell größten Erdölfelder der Welt, Kaschagan in Kasachstan, kommt nicht voran. Bisher wurden rund 50 Milliarden Dollar und mehrere Jahre Arbeit investiert. Nun soll sich der Start um weitere zwei Jahre verzögern. Kaschagan liegt im kaspischen Meer. (Oilprice)

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