Presseschau: "Klimawandel führt zum Verfall von Staaten"

Presseschau: "Klimawandel führt zum Verfall von Staaten"

von Benjamin Reuter

Französische Mitfahrzentrale steigt groß in Deutschland ein, Japan verfehlt Ziel bei Wasserstofftankstellen und weitere Meldungen.

Klimawandel: Eine Studie im Auftrag der G7 warnt in dramatischen Worten vor den politischen Konsequenzen des Klimawandels. Vor allem beim Zugang zu Wasser könnte es zu grenzüberschreitenden Konflikten kommen. "Sinkende Einkommensmöglichkeiten, unbewohnbare Rückzugsräume und Fragen des Ressourcenzugangs können zu zwischenstaatlichen Spannungen, zum Zerfall von Staaten und Gesellschaften führen", warnte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. (Süddeutsche Zeitung)

Fukushima: Zum ersten Mal hat ein Roboter das verunglückte Atomkraftwerk Fukushima von innen gefilmt. Die Aufnahmen zeigen eine gespenstische Welt aus Trümmern und Staub. (Spiegel)

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Mobilität: Während Uber im Dauerstreit mit Taxi-Branche und Behörden steckt, können Mitfahr-Vermittler ungehindert wachsen. In Deutschland gibt es jetzt nach einer Übernahme durch die französische BlaBlaCar einen mächtigen Player. (Handelsblatt)

Startups: Erst im September investierte der Energiekonzern Eon bei Thermondo. Nun hat das Berliner Startup eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen – und zwei namhafte Neuinvestoren hinzugewonnen. (WiWo Gründer)

Vordenker: In einem neuen Buch schreibt der US-Energieexperte Tony Seba über die Entwicklungen auf dem Energie- und Mobilitätsmarkt. Sein Fazit: Schon 2030 ist die Energieversorgung auf der Welt vollständig aus Erneuerbare umgestellt, außerdem werden alle Autos mit Elektromotor unterwegs sein. Klingt verrückt? Seba hatte schon früher mit seinen Vorhersagen Recht. (Energy Post)

Japan: Das Land wir sein Ziel von 100 Wasserstofftankstellen bis 2016 verfehlen, berichtet Reuters. Tatsächlich werden wohl nur 76 Stationen eröffnet.

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