Reihe "Nachgehakt": Was aus vielversprechenden Projekten geworden ist

Reihe "Nachgehakt": Was aus vielversprechenden Projekten geworden ist

Wir haben in den vergangenen Jahren über viele Projekte berichtet - nun haken wir nach, was daraus geworden ist.

In über drei Jahren WiWo Green haben wir einige Themen behandelt - manches Projekt wurde groß, andere Start-ups verschwanden wieder vom Markt. Einen Vorwurf haben wir in dieser Zeit immer wieder gehört: "Warum berichtet ihr darüber? Diese Idee wird sich niemals durchsetzen!"

Spinnerei, Fördergelderjagd oder Naivität wurde vielen Erfindern und Unternehmern nachgesagt - wir schauen, ob sich die Projekte dennoch durchgesetzt haben oder was die Visionäre aus ihrem Scheitern gelernt haben.

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Haben Sie selbst noch ein Projekt im Hinterkopf, dessen weiterer Verlauf Sie interessiert hat? Oder haben Sie damals schon gewusst, dass ein Erfinder scheitern würde? Schreiben Sie es uns in den Kommentaren!

Diese Artikel sind bereits erschienen:

Windenergie: Das "revolutionäre" Trichter-Kraftwerk

Damals: Revolutionäre Windanlage - Ein Trichter, der Wind mit geringsten Geschwindigkeiten anzieht und trotzdem Strom erzeugen kann - diese Vision hatte ein Ingenieur aus den USA. Schon damals blieben allerdings einige Fragezeichen.

Heute: Schlauch statt Trichter - Die Idee war schön, den Beweis dass sie auch Strom liefert bleibt der Entwickler schuldig. Stattdessen beschäftigt ihn heute ein Kleinkrieg mit einem Kritiker.

Project Loon: Googles Internet-Ballons

Damals: Woran Google scheitern könnte - Mithilfe einer Flotte von Ballons, die in 20 Kilometern Höhe den Erdball umrundet, will Google abgelegene Regionen von der Luft aus mit einem Internetzugang versorgen. Aber es gibt vor allem noch politische Hindernisse.

Heute: Die Ballons steigen in die Luft - Nach drei Jahren Entwicklungszeit starten die Loon-Ballons dieses Jahr testweise in Indonesien und Sri Lanka. Andere Länder wie beispielsweise Indien haben allerdings noch Bedenken.

 

Recycling von Seltener Erde

Damals: Forscher entwickeln neues Recyclingverfahren - Seltene Erden sind wertvolle Metalle, ohne die in der IT-Branche nichts geht. Bisher sind sie als Sondermüll untertage gelandet. Das soll sich ändern.

Heute: Es funktioniert - Seit einem Jahr betreiben die FNE Entsorgungsdienste die bundesweit einzige kommerzielle Recyclinganlage. Die Geschäftsführerin ist überzeugt - auch wenn die Wirtschaftlichkeit noch nicht optimal ist

 

Kohle als umweltfreundliche Energiequelle?

Damals: Wie Kohle Öko wird - Start-Ups wollen Biomasse in Kohle umwandeln, bei deren Verbrennung lediglich so viel Kohlendioxid entsteht, wie die Pflanzen zuvor aus der Luft aufgenommen haben. Das größte Projekt kommt von Topell Nederland.

Heute: Topell Nederland ist insolvent - 2014 musste das Projekt nach nur drei Jahren dicht machen. Jetzt hat das Unternehmen Blackwood das Verfahren übernommen. Hinter Blackwood stecken ehemalige Topell-Mitarbeiter, die weiter an das Verfahren glauben.

 

Die schwimmende Müllabfuhr

Damals: Das Recyclingschiff - Ein Kieler Ingenieursbüro möchte mit Schiffen Müll bei Inseln abholen und direkt an Bord recyceln. Wie das funktionieren kann, prüft es mit einer Studie.

Heute: Aufräumen auf den Kapverden - Auf den Kapverdischen Inseln im Zentralpazifik sollen die Recyclingschiffe zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Doch die Planungen des Ingeniers laufen immer noch - und das Projekt wird teuer.

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