Rückblick: Was vergangene Woche wichtig war

Rückblick: Was vergangene Woche wichtig war

von Sebastian Matthes

Unterwasserkraftwerke, die spannendsten grünen Chemie-Startups und die Milliarden-Investition für Radler: Das waren unsere wichtigsten Texte.

Die Hoffnungen waren so groß wie die Ängste. Beim Energie-Gipfel wollten Bund und Länder Maßnahmen beschließen, um die Strompreise zu bremsen. Doch heraus kam - wie so oft in den vergangenen Wochen beim Thema Energiewende: Nichts. Die Kostenbremse von Umweltminister Altmaier nicht, die von den Ländern ins Spiel gebrachte Senkung der Stromsteuer nicht und auch die Ausnahmen für energieintensive Betriebe nicht.

Man hat das Gefühl, das gesamte Projekt steckt mehr denn je in der Sackgasse. Die Preise steigen und keiner hat die Kraft, etwas dagegen zu tun.

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Kein Wunder, das nun auch international angesehene Energie-Experten feststellen, dass die deutsche Energiewende keinen Vorbildcharakter für andere Länder hat.

Was diese Woche sonst noch wichtig war und was andere schreiben, finden Sie wie gewohnt in diesem Newsletter.

Mit den besten Grüßen für ein erstes Frühlingswochenende grüßt Sie,

Sebastian MatthesRedaktionsleiter WiWo Green

PS: WiWo Green gibt es übrigens auch gedruckt - und seit wenigen Tagen als App: Hier erfahren Sie, wie Sie an das Heft kommen.

Was bei WiWo Green vergangene Woche außerdem wichtig war:Unterwasser-Kraftwerke haben das Potenzial, Millionen Menschen mit Energie zu versorgen. Jetzt startet ein Siemens-Großprojekt vor der walisischen Küste.

London investiert eine Milliarde Euro für Radfahrer und will ein geschlossenes Netz an Fahrradwegen schaffen. Ein Plan, von dem deutsche Radlfans nur träumen können.

Eine 17-Jährige erfindet einen neuartigen Bioreaktor und stellt unter ihrem Bett Algensprit her. Damit gewinnt sie den renommierten Intel-Preis 100.000 Dollar. Ökobenzin könnte nun billiger werden.

Algen, Mikroben, Pflanzenreste: Unzählige Startups wollen die Chemiebranche mit neuen Verfahren grüner machen. Wir stellen die fünf spannendsten vor.

Der Winter führt zu einer Renaissance der Kohle.

Eine Studie zeigt: Mit Hilfe von Kaufprämien könnte die Zahl der Elektroautos bis 2020 auf knapp 700.000 gesteigert werdem. Mit Forschungsförderung sind aber auch drei Millionen Stromer möglich.

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