Rückblick: Was vergangene Woche wichtig war

Rückblick: Was vergangene Woche wichtig war

von Benjamin Reuter

Unser Wochenrückblick: Wir haben den neuen Nissan Leaf in Oslo getestet, Urzeit-Tierchen bestaunt und uns die neuesten Energiespeicher-Projekte angesehen.

Energiewende: Welche sechs zentralen Herausforderungen Bürger, Politik und Wirtschaft jetzt angehen müssen, beschreibt Manfred Fischedick.

Windmühlen sollen unter Wasser Strom speichern: US-Forscher haben Betonsilos entwickelt, die im Meer Strom von Offshore-Windparks speichern. So gäbe es auch bei Flaute erneuerbaren Strom.

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Gewächse mit Glühwürmchen-Gen: Ein US-Forscherteam will mit Leuchtpflanzen Lampen ersetzen - bei Kickstarter haben sie dafür mehr als 200.000 Dollar gesammelt.

Die Fußball-Bundesliga wird grün:

Sonnenenergie vom Stadiondach, sparsame Duschen in der Umkleide, die Bundesliga wird nachhaltig. Das lohnt sich – denn das Energiesparpotenzial ist hoch.

Der neue Nissan Leaf im Fahrtest: Der japanische Hersteller Nissan bringt bereits die zweite verbesserte Version seines Elektroautos Leaf auf den Markt. Eine Testfahrt mit dem Stromer in Oslo.

Energiespeicher für eine halbe Million Haushalte geplant: Der Chemiekonzern Dow-Deutschland will nahe Hamburg einen riesigen unterirdischen Wasserstoffspeicher einrichten. Bald sollen erste Tests beginnen.

Österreicher nutzt Urzeit-Tierchen für Energierevolution: Alexander Krajete will mit Mikroben aus der Tiefsee Dörfer und ganze Gemeinden energieautark machen - denn sie produzieren Strom, Wärme und Treibstoff.

Und das waren die wichtigsten Meldungen anderer Medien in dieser Woche:

Landwirtschaft: Wie können wir in Zukunft neun Milliarden Menschen ernähren? Mit dieser Frage haben sich zwölf führende Agrarforscher in einer Studie des Fachmagazins Nature beschäftigt. Ihr Fazit: Die verfügbare Anbaufläche ist kaum noch auszuweiten (sie liegt bei 15 Prozent der Erdoberfläche), deshalb müssen die Ernteerträge selbst erhöht werden.

E-Mobilität: Während Toyota Verkaufsrekorde für seine Hybridmodelle feiert, schwächelt der Konkurrent Mitsubishi bei den Stromern. In den USA wurden im April nur 127 seines Modells iMiev verkauft – trotz eines Rabatts von 10.000 Dollar. (Green Auto Blog)

Ölkonzerne: BP gab gerade bekannt, dass die Gewinne im ersten Quartal 2013 bei 4,2 Milliarden Dollar lagen – rund 30 Prozent über den Schätzungen von Analysten. (Oiprice)

Superspritsparer: „Der Preis steht“ fest“, verriet Ferdinand Piech gerade auf der VW-Hauptversammlung in Hannover zum Thema XL1, ohne allerdings eine konkrete Zahl zu nennen – könnten es gar 100.000 Euro sein? (Saving Volt)

Fracking: Und wieder gibt es neues von der Schiefergasfront in den USA. Die dortige Umweltbehörde hat gerade ihre Einschätzung zum Methanaustritt bei der Förderung heruntergeschraubt – somit wäre das Schiefergas umweltfreundlicher als gedacht. (New Fuelist)

Größtes Solarprojekt: Nahe Los Angeles entsteht mit über 500 Megawatt das derzeit wohl größte Solarprojekt der Welt. (Cleantechnica)

Schmutzige Städte: Die Umwelthilfe hat untersucht, wie deutsche Städte die Einhaltung ihrer Umweltzonen überprüfen – mit teils erschreckendem Ergebnis. Mancherorts existiert die Vorschrift nur auf dem Papier. (Die Welt)

Fusion: Wie der britische Independet berichtet, gab es beim internationalen Iter-Projekt, das sich dem Bau eines Fusionskraftwerks widmet, kürzlich einen entscheidenden Schritt nach vorn. Die Fusions-Energie soll günstig und sicher Strom liefern – viele Experten halten sie aber für überschätzt.

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