Akkus für Elektroautos: Der nächste Boommarkt kündigt sich an

Akkus für Elektroautos: Der nächste Boommarkt kündigt sich an

von Benjamin Reuter

In den ersten drei Monaten 2014 verkauften Batterieherstelller Akkus für 660 Millionen Dollar an Autobauer wie Toyota und Tesla. Aber das ist erst der Anfang.

Im Bereich der sauberen Technologien kündigt sich gerade der nächste Boom an. Während die Invesitionen in Erneuerbare-Energie-Projekte weltweit steigen, zieht auch die Nachfrage für Elektroautos langsam aber sicher an. Allein in den ersten drei Monaten 2014 verkauften Batterieproduzenten Akkus im Wert von 660 Millionen Dollar an Autohersteller, wie die Experten von Lux Research jetzt berechnet haben.

Der Akkumarkt für reine Elektroautos und Plug-In-Hybride (Autos mit Stromanschluss und Benzinmotor) hat sich demnach seit 2011 verdreifacht.

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Die drei frührenden Batteriehersteller kommen dabei aus Asien. Rang eins belegen die Japaner von Panasonic mit knapp 40 Prozent Marktanteil, gefolgt von NEC (auch Japan) mit 27 Prozent und LG Chem aus Südkorea mit neun Prozent. Die meisten Batterien verbaut dabei Toyota in seinen Autos, gefolgt den Kaliforniern von Tesla und dann Nissan.

Das ist aber erst der Anfang: Laut den Experten des Beratungsunternehmens Navigant Research könnten Autobauer im Jahr 2023 Akkus im Wert von rund 16 Milliarden Euro in ihren Elektromodellen installieren.

Die beliebteste Technologie sind dabei Lithium-Ionen-Batterien, wie sie in ähnlicher Form auch in Smartphones und Laptops stecken. Immerhin knapp 30 Prozent Marktanteil haben aber immer noch die günstigeren Nickel-Metallhydrid-Akkus, die vor allem Toyota in seinem Verkaufsschlager Prius verbaut.

 

 

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